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Eine eigene Pension oder Zimmervermittlung gründen: Ein paar Tipps

Aus der Redaktion

Das Hotel- und Gaststättengewerbe hat in der Coronazeit stark gelitten, doch die Lust in den Urlaub zu fahren, haben die Menschen nicht verloren. Auch Geschäftsreisen sind wieder möglich.

Warum also nicht überlegen, im Bereich Zimmervermittlung oder Pension zu gründen. Wer sich für eine Gründung in dieser Branche interessiert, sollte auf ein paar Dinge achten.

Welche berufliche Vorkenntnis brauche ich?

Es ist weder eine Ausbildung noch ein Studium möglich. Sie können sich nach Bedarf alles selbst beibringen, wenn Sie ein Hotel oder eine Pension eröffnen wollen.

Bevor Sie jedoch an die Gründung gehen: Checken Sie die Lage. Lassen Sie sich vom Touristenverband Ihres Bundeslandes mitteilen, wie viele Gäste pro Jahr dort urlauben und vor allem wann.

Danach sollten Sie sich Gedanken über den Standort machen: Wie prominent muss er sein? Welche Anreisemöglichkeiten sind gegeben? Wie sieht es mit Parkplätzen aus?

Vor der Gründung erst der BusinessplanEine eigene Pension oder Zimmervermittlung gründen? Ein paar Tipps

Wie bei jedem Business steht nach der Idee und der Erstellung eines Konzepts die finanzielle Umsetzbarkeit, sprich es braucht einen Businessplan. Für eine Zimmervermittlung sollten hier aufgeführt sein:

  • Analyse der Mitbewerber
  • Zielgruppenrecherche
  • Leistungsangebot
  • Zusätzliche Angebote wie Sport oder Wellness
  • Standortanalyse
  • Werbemaßnahmen
  • Website, wenn möglich mit Onlinebuchung

Idee ist gut, Geld bereit, was jetzt?

Wie alles in Deutschland muss natürlich auch die Gründung eines Hotels oder einer Pension angemeldet werden.

Ein Eintrag im Handelsregister dokumentiert als öffentliches Verzeichnis Einträge über die angemeldeten Kaufleute im Bereich eines zuständigen Registergerichts. Wenn Sie ein eigenes Hotel gründen, brauchen Sie dann einen Handelsregistereintrag beispielsweise dann, wenn Sie Ihr Unternehmen als UG (haftungsbeschränkt), GmbH oder als Einzelunternehmer (e. K.) gegründet haben. Pflicht wird der Handelsregistereintrag für Hotels ab einem Umsatz von 250.000 Euro.

Sie müssen weiter ein Gewerbe in dem für Ihre Stadt zuständigen Gewerbeamt anmelden, unabhängig von der Rechtsform wie UG, GbR, GmbH. Mit der Erfassung Ihres Start-ups bekommen Sie eine Gewerbeanmeldungsbestätigung und eine Steuernummer. Weiter muss Ihr Unternehmen bei der Industrie- und Handelskammer und der Berufsgenossenschaft angemeldet werden. Die IHK bekommt die Information Ihrer Gründung über das Gewerbeamt, die Berufsgenossenschaft müssen Sie selbstständig kontaktieren. Achtung: Bei der IHK müssen Sie zudem vorweisen, dass Sie über ausreichend Lebensmittelkenntnisse verfügen.

Genehmigungen & Lizenzen für die eigene Zimmervermittlung

Sie brauchen eine Gaststättenerlaubnis, die Sie beim Ordnungsamt erhalten. Sie muss vor der Eröffnung vorliegen.

Eine eigene Pension oder Zimmervermittlung gründen? Ein paar TippsWas noch alles?

Sie wollen Ihre Zimmer vermieten. Klar! Welche Zielgruppe streben Sie an? Wie sollten die Zimmer also ausgestattet sein? Machen Sie sich einen Plan! Gestalten Sie vielfältig mit unterschiedlichen Ausstattungen, Größen und Zusatzleistungen, sodass der Gast wählen kann. Darunter fällt auch der Preis für ein Zimmer. Wertvolle Tipps und Tricks für Vermieter finden Sie in den kostenlosen Ebooks.

Standort gefunden, Businessplan durch, Zielgruppe fokussiert, Finanzen geklärt, Zimmer eingerichtet. Jetzt geht es darum, Gäste zu bekommen und das Hotel zu managen. An erster Stelle steht die Zimmerverwaltung, die heute tatsächlich gut online funktionieren kann. Ob Buchungen über die eigene Website oder die DSGVO-konforme Verwaltung der Gästedaten: Entsprechende Tools und Softwares versprechen Hilfe mit synchronisierten Buchungsübersichten. Channelmanager und Hotelsoftware JULIA von easybooking sind solche Tools, die den Alltag als Gastgeber einfacher gestalten und Zeitersparnis durch optimale Organisation bieten.

Überhaupt ist der Auftritt im Internet ein nicht zu vernachlässigender Teil der Gründung: Sichtbarkeit ist hier das Stichwort. Sie sollten demnach eine gute Website haben, die ansprechend, modern und klar strukturiert ist. Zeigen Sie was Sie anbieten. Achten Sie auf GUTE Fotos Ihrer Zimmer, zeigen Sie sich selbst. Viele Gäste wollen wissen, bei wem sie zu Gast sind. Wenn Sie ein Online-Buchungssystem auf der Website eingebunden haben, ist es unabdingbar, dass der potenzielle Gast sehen kann, ob das Zimmer am Wunschtermin noch verfügbar sind!

Seien Sie leicht zu erreichen, ob per Mail über die Website, Telefon oder Handy.

Neben einzelnen Tools zur Zimmerverwaltung gibt es natürlich auch digitale Gesamtlösungen, vom Channelmanager, über die Websites, eine Reise-App für Gäste bis zum Logo-Design. Das bietet beispielsweise easybooking.eu, eine Plattform mit über 6.000 Gastgebern kleinerer und größerer Unterkünfte.

Und nutzen Sie Werbemöglichkeiten wie Social-Media-Kanäle, um Ihr neues Angebot publik zu machen!

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