Gründerinnen im Porträt

Seedpicks: Plattform für nachhaltige Produkte

Im vergangenen Jahr gründete Elisa Mühlmann die Plattform Seedpicks, dieses Jahr im März wurde sie gelauncht. Dort haben GründerInnen und Unternehmen die Möglichkeit ihre Produkte und Geschichten vorzustellen. Dadurch soll eine stärkere Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten geschaffen werden.

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?

Seedpicks gibt all den nachhaltigen Alternativen eine Bühne. Denn ich finde, das haben die GründerInnen, die unsere Welt ein Stück besser machen auch verdient. Wer das genauso sieht, kann die Arbeit der Marken und die von Seedpicks unterstützen. Als Dankeschön winken dafür sogar noch nette Freundschaftsdeals.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?

Die grünen Startups haben alle unheimliche Lust auf die Community und freuen sich über die Vorstellung. Das motiviert, jeden Tag weiterzumachen und fleißig Beiträge zu schreiben. Und auch die Community wächst so langsam, nachdem Seedpicks ja erst im März gelauncht hat. Das ist eine so spannende Zeit!

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Normalerweise bin ich als selbstständige Beraterin für Events und Marketing unterwegs und das wird sicher auch weiter noch ein Standbein bleiben. Bisher habe ich dafür an einigen Stationen zu Sponsoring, PR, Projektmanagement und Künstlermanagement Halt gemacht, aber mein Herz jetzt immer lauter für Nachhaltigkeitsthemen schlagen hören. Da konnte ich einfach nicht anders.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Das waren zwei wesentliche Dinge: einerseits genießt Marketing in den meisten Jungunternehmen nur sehr knappe Ressourcen, andererseits haben KonsumentInnen eine gewisse Hemmschwelle neue (Bio-)Produkte zu testen. Also habe ich kurzerhand beides verbunden und eine Plattform geschaffen, die nachhaltigkeitsaffine KundInnen den Marken bieten und sie gleichzeitig günstiger kennenlernen können.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?

Mein engstes Umfeld besteht aus vielen Selbstständigen, gerade auch in der sozialen und ökologischen Schiene. Die Gespräche mit ihnen schon allein bei einem lockeren Frühstück oder bei einem Plausch im Co-Working-Space sind Gold wert!

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Der Aufbau der Website war allgemein eine spannende Zeit. Da ich alles auf eigene Faust gemacht habe, saß ich oft stundenlang vor Tutorials, um mir wieder eine Kleinigkeit neu beizubringen. Das war quasi ein Meer an Herausforderungen. Aber ich bin froh, dass Seedpicks jetzt so steht wie es steht.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam?

Ich erzähle einfach allen Menschen davon. Von all meinen Bekannten bringt im besten Fall, jedeR noch ein, zwei mehr Leute mit und so wächst die Gemeinschaft stetig weiter. Natürlich sind aber auch die Marken selber tolle Multiplikatoren und bringen schon immer eine passende Zielgruppe mit.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?

Mein Traum ist es, dass in ein paar Jahren vor jeder Kaufentscheidung, Seedpicks nach einer nachhaltigen Alternative für das Objekt der Begierde durchsucht wird. Dann entsteht nämlich ein bewusstes Konsumverhalten, das so wichtig ist für unsere Gesellschaft. JedeR weiß, woher ihre Lieblingsprodukte kommen und wer sie hergestellt hat.

Ihr Tipp: Was würden Sie anderen Gründerinnen empfehlen?

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es hilft flexibel zu bleiben und sich immer wieder Zeit zu nehmen für das große Ganze. Einfach einmal raus aus dem Alltagsgeschäft und mit frischem Kopf einen Abstecher auf die Metaebene machen.

Hier geht es zur Homepage von Seedpicks

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