Carolin

Raus aus der Festanstellung!

Mit Kind und Kegel in die Selbstständigkeit aufbrechen. Kann man wirklich schaffen. Auch wenn man es sich selbst anfangs gar nicht zutraut.
Aber: Wir beiden SHE works-Frauen haben es geschafft. Wir kommen beide aus Festanstellungen, haben Kinder, einen Haushalt, eine Beziehung und ein soziales Leben.

Manchmal passiert die Freiberuflichkeit auch einfach. Statt einer bewussten und wohlüberlegten Entscheidung schleicht sie sich einfach an und ist plötzlich fester Bestandteil im Alltag. Ich habe lange Jahre in Festanstellungen verbracht. Während meiner Elternzeit habe ich dann ein weiteres Feld für mich entdeckt: nebenbei freiberuflich arbeiten. Klasse!

Und als die Aufträge zunahmen und ich mich mal wieder über meine Vorgesetzten geärgert habe, gab es plötzlich die klare Erkenntnis: Ich mache mich jetzt ganz selbstständig, davon kann ich irgendwann auch leben. Vielleicht noch nicht gleich, aber ich will es zumindest ausprobieren. Und ich kann mir meine Zeit zwischen Arbeit und Kinderbetreuung viel besser einteilen. Ich hab gekündigt und meine Selbstständigkeit gelebt und geliebt. Das tue ich im übrigen immer noch!

Keine Lust mehr auf starre Strukturen

Die Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, kam ganz langsam. Große Unzufriedenheit mit starren Arbeitsstrukturen, unflexiblen Vorgesetzten und der Unmöglichkeit eigene, innovative Ideen einzubringen, haben mich dahin gebracht, über neue berufliche Wege nachzudenken.

Eine richtige Vorbereitung auf diesen Schritt hatte ich nicht. Keine Businesspläne, keine Ermittlung des Finanzbedarfs. Ich habe einfach angefangen meine Aufträge abzuarbeiten. Das Kundenfeld hat sich erweitert und irgendwann habe ich so viel Geld verdient, dass ich davon leben konnte. Sicher gibt es Tiefpunkte, schlechte Zeiten, nicht genügend Aufträge oder anstrengende Kunden. Aber die Situation ist nicht vergleichbar mit der als Festangestellte.
Ich musste halt lernen, diese „schlechten“ Zeiten auszuhalten. Musste lernen verstärkt auf Menschen zuzugehen, um ihnen zu sagen, dass ich genau die Richtige bin für ihr Vorhaben. Hab ich geschafft, nicht immer, aber ich werde besser!

Der Mut hat mich auch dahin gebracht, hier und jetzt SHE works! anzugehen und in die Tat umzusetzen. Und das mit Katja, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie ich. Ich freu mich jeden Tag über meinen eigenen Mut und meine Entscheidung. Und über unser Projekt!

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