Gründerinnen-Stories

Anna Sauer stellt mit „LIMAS“ ergonomische Babytragen her

 

Anna Sauer ist 31 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und seit Januar 2017 Gründerin und Geschäftsführerin der LIMAS GmbH.

Was ist die Idee hinter LIMAS?

In unserem familienfreundlichen Unternehmen mit 8 Mitarbeitern stellen wir ergonomische Babytragen und Kleidung fürs Tragen von Babys und Kleinkinder her. Unsere Babytragen werden fair in der EU und in der Türkei produziert und werden aus 100% Bio-Baumwolle genäht. Sie vereinen eine einfache Handhabung, vielseitige Einstellmöglichkeiten und schöne Designs.

Was gab den Impuls sich selbstständig zu machen?

Als meine erste Tochter geboren wurde, liebte sie es getragen zu werden und ich genoss die Nähe zu meinem Kind und die zahlreichen Vorteile des Tragens in einer Tragehilfe im Alltag. Deshalb informierte ich mich weiter und testete verschiedene Tragetücher und Tragehilfen. Sehr bald hatte ich das Tragen so sehr ins Herzen geschlossen, dass ich andere Eltern dafür begeistern wollte und eine Ausbildung zur Trageberaterin machte.
Bald darauf nähte ich die allererste LIMAS Babytrage zusammen mit meiner Mutter ganz nach meinen Wünschen. Diese kam im Freundeskreis so gut an, dass wir nach kurzer Zeit eine „Bestellung“ nach der anderen bekamen. Die Begeisterung unserer Freunde inspirierte uns und führte letztendlich zur Firmengründung.

Was waren oder sind die größten Hemmnisse bei der Gründung?

Am schwierigsten war es neben den Kindern die Zeit zu finden, meine Idee in die Tat umzusetzen. Meistens arbeitete ich dann Nachts als alle schliefen an der ersten Webseite, an Stoff Bestellungen und den Designs der ersten Tragen.

Hatten Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsidee?

Ich habe wundervolle Unterstützung von meiner Familie bekommen. Unsere ersten Tragen waren „homemade“ – meine Mama nähte sie und mein Papa schnitt die Stoffe zu. Ohne sie hätten die LIMAS gar nicht entstehen können.
Als unsere zweite Tochter geboren wurde, hat mein Mann das Tagesgeschäft übernommen und auch die Eltern springen immer ein, wenn mehr Hände gebraucht werden. Auch heute helfen Oma und Opa immer noch bei der Entwicklung von Prototypen.

Haben Sie Förderprogramme genutzt bzw. beantragt?

Dadurch, dass wir organisch gewachsen sind und am Anfang selbst unsere Tragen genäht haben, haben wir haben keine Förderprogramme gebraucht. Anfangs kauften wir nur fünf Meter Stoff und nähten drei Babytragen daraus. Als diese verkauft waren, haben wir 10 weitere Meter Stoff gekauft. Und so ging es weiter, bis wir der Nachfrage nicht mehr hinterherkamen und eine Näherei gesucht haben, die uns größere Stückzahlen nähen konnte. Die erste Förderung hatten für die „Kind und Jugend“ Messe in Köln. Hier sind wir nun bereits das Dritte Jahr am Gemeinschaftsstand für „Junge Innovative Unternehmen“.

 

Hier geht es zur Homepage: www.limasbaby.de

Vorheriger Beitrag

Angebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits auf Gründer ausgeweitet

Nächster Beitrag

Karin Stäbler: Eine Pionierin des Internet-Handels

kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.