Gründerinnen-Stories

Be Organic: Sich selbst und die Natur lieben

Kurze Vorstellung der Person und des Unternehmens:

Be Organic, das Unternehmen von Bahar Krahn, arbeitet als ganzheitliches Naturkosmetikinstitut und Naturfriseur. Hierbei stehen Kosmetikbehandlungen mit ausschließlich Bio zertifizierten Produkten aus der Natur im Fokus. Als Naturfriseur arbeiten wir mit dem energetischen Haarschnitt, bei dem Ihre Haare nach dem Energiefall geschnitten werden, gerne verwöhnen wir Ihre Haare auch mit Pflanzenhaarfarben, die wir individuell auf Ihre Haarstruktur und Haarfarbe mit feinsten Kräutern anmischen.

Was gab den Impuls sich selbstständig zu machen?

Es war schon immer mein innigster Wunsch einen Ort zu kreieren, wo Menschen ihre Seele baumeln lassen dürfen. Dies mit Gesundheit und Natur zu verbinden, erschien mir als ein Segen. Ich möchte eine Welt erschaffen, in der Kunden vom Alltag vollständig abschalten können, positive Energie erfahren und von innen heraus beginnen sich selbst etwas Gutes zu tun. Selbstverständlich spürte ich schon immer den Drang in mir Dinge anzugehen und hatte schon sehr früh meine eigenen Vorstellungen. Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen fällt mir leicht, und bereits als Kind war ich stets mit Pinsel und Lippenstift ausgestattet, um meine Geschwister, wann immer ich konnte zu schminken und zu verschönern.

Was waren oder sind die größten Hemmnisse bei der Gründung?

Die größte Herausforderung für mich persönlich waren Themenfelder wie Organisation, Prozessabläufe und Mitarbeiterführung, diese waren mir bis dato fremd und forderten ein Höchstmaß meiner Ressourcen. Dabei hatte ich an diese Bereiche vor der Gründung wirklich nicht gedacht und mich stets auf meine Stärken konzentriert. Durch stetige Aus- und Weiterbildungen, Management Schulungen, sowie stetigen Arbeitseinsatz konnte ich auch diese Themenfelder meistern und bin heute sehr dankbar dafür, dass alles im Fluss ist.

Hatten Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsidee?

Mein Ehemann hat mich vom ersten Tag an, wie auch jetzt, vollumfassend in allen Belangen unterstützt. So konnte ich mich bereits vor Gründung mit einer vertrauten Person austauschen und meine Ideen und Vorstellungen sorgfältig abwägen und ausarbeiten. Aus meiner Sicht ist ein Austausch unabdingbar und sehr wertvoll in der eigenen Entwicklung.

Haben Sie Förderprogramme genutzt bzw. beantragt?

Der Start-Up von be Organic wurde in vollem Umfang eigenfinanziert. Ich habe Jahre lang hart und sehr viel gearbeitet, dabei immer eisern gespart. Das war mir besonders wichtig, denn ich wollte meine Unabhängigkeit und Eigenständigkeit stets behalten. Glücklicherweise wurde mir von der Bundesagentur für Arbeit ein Existenzgründerzuschuss gewährt, so dass der Start trotz erheblicher finanzieller Einschränkungen erträglich war.

Würden Sie heute alles noch einmal genauso machen?

Ja, definitv. Mein Traum ist es möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen dabei zu helfen, sich selbst und die Natur zu lieben. Wir haben es verdient uns selbst zu achten, zu schätzen und nach bestem Masse zu behandeln. Wir sollten uns stets etwas Gutes tun und ich bin froh, dass ich für meine Kunden einen kleinen Teil zu ihrem persönlichen Wohle und Glück beitragen darf. Hin zu Gesundheit und Natur, weg von Chemie und Zellstruktur verändernden Stoffen. Das beginnt aus meiner Sicht bei der Ernährung und trägt sich fort bei den täglich angewendeten Produkten zur Pflege von Haut und Haar. Und das kann ich Tag für Tag umsetzen, das schenkt mir Zufriedenheit und Freude.

Ihr Tipp für andere Gründerinnen:

Essentiell ist für mich die Fokussierung. Zerstreuung und Überangebot ist weder zeitgemäß noch glaubwürdig. Ich denke ein Unternehmer sollte sich immer auf das fokussieren was er wirklich beherrscht und was ihn im Herzen glücklich macht, nur dann kann man eine zugrundeliegende gleichbleibende Qualität anbieten. Man sollte stets das Beste von sich geben und ausschließlich die Dienstleistungen und Produkte anbieten, von denen man mit Leidenschaft und bestem Gewissen überzeugt ist. Wir beispielsweise besuchen alle unsere Lieferanten, sowohl bei der Erzeugung als auch in der Fertigstellung. Das Gefühl auch die Menschen dahinter zu kennen, die unsere Produkte herstellen, ist ein gutes und erfüllt uns mit dem Vertrauen, welches wir benötigen um unsere Kunden optimal zu beraten.

Für interessierte Hessische Gründerinnen

Gründerinnen (und natürlich auch Gründer) können sich noch bis zum 7. September 2016 in drei Kategorien bewerben: Mutige Gründung (Start aus schwieriger persönlicher Situation), Geschaffene Arbeitsplätze (Zahl und Qualität der Arbeitsplätze) oder Innovative Geschäftsidee (Innovative Produkte oder Dienstleistungen). Bewerbungen sind eigeninitiativ und auf Vorschlag möglich. Informationen, Bewerbungs- und Vorschlagsformulare http://gruendertage-hessen.de/bewerbung/

 

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