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Als Frau in der Online-Casino-Branche: Was sind die Möglichkeiten?

Die Casinobranche boomt, vor allem Online sprießen die Anbieter wie Pilze aus dem Boden. Deutsche Spieler geben jährlich geschätzt 4 bis 5 Milliarden in Online Casinos aus. Tendenz steigend. Damit einher entstehen auch viele neue Jobs in der Casino-Branche. Oft handelt es sich bei den Mitarbeitern, genauso wie bei den Kunden um internationale Teams, darunter auch viele Frauen.

In der Regel handelt es sich auch um sehr junge Teams. Der Sitz der Online-Casinos und Spieleanbieter ist in sehr vielen Fällen Malta. Das hat für die Betreiber vor allem steuer- und lizenzrechtliche Gründe. Es werden aber auch Jobs in Deutschland und anderen europäischen Ländern offeriert. Ansonsten funktionieren Online-Casinos und Entwicklerstudios für Casinospiele wie jedes andere Unternehmen. Eine Übersicht zu seriösen Online Casinos gibt es hier.

Gesucht werden zum Beispiel Mitarbeiterinnen in den Bereichen

  • Live-Casinostudios
  • Kunden-Support
  • Accounting
  • Programmierer/Informatiker
  • Game-Designer
  • Mathematiker
  • Marketing
  • Übersetzer

Sprachen, gute Kommunikationsfähigkeiten und interkulturelle Kompetenz sind gefragt

Kenntnisse in Englisch sind unabdingbar, wenn Frau in einem Online-Casino arbeiten möchte. In Malta ist die Amtssprache schließlich englisch. Aber auch Kenntnisse in jeder anderen europäischen Sprache sind gefragt.

Die in den Online-Casinos spielenden Mitglieder stammen schließlich aus ganz Europa. Die Online-Casinos bieten ihren Kunden das Spielen das ganze Jahr, jeweils an sieben Tagen die Woche an. Viele halten auch einen 24/7 Kundendienst vor, der dementsprechend immer besetzt sein muss.

Das bedeutet auch, dass für eine Vielzahl von Jobs eine Bereitschaft zum Schichtdienst da sein muss. In den Live-Casinostudios bestehen für Frauen gute Chancen als Croupier einzusteigen. Dabei werden an den Spieltischen jedoch keine „physischen“ Gäste betreut. Spieler schalten sich per Video-Stream zu den Spieltischen und machen ohne Einsätze vom heimischen Computer oder mobil über das Handy.

Da es sich jedoch um keinen Ausbildungsberuf handelt, werden die Mitarbeiter meist nur für ein bis zwei Wochen eingearbeitet. Die Bezahlung liegt unter dem Gehaltsniveau in Deutschland. Dafür werden oftmals bis zu zwei Heimflüge im Jahr spendiert. Eine Mitarbeiterin im Kundensupport für Deutschland kommt in etwa auf ein Jahresgehalt von 28.000 €.

Besser bezahlt werden Mitarbeiter bei den Spieleentwicklern und im Rechnungswesen. Dafür sind jedoch auch spezielle Kompetenzen gefragt. Vor allem Informatikerinnen und Marketing-Spezialisten und Mathematiker haben hier sehr gute Chancen. Hier sind die Löhne durchaus mit dem vergleichbar. Benefits nach einem guten Geschäftsjahr kommen oft noch dazu. Wer sich durchbeißt, kann nach einigen Jahren auch mit einem Aufstieg auf der Karriereleiter rechnen.

Wo können sich Frauen bewerben?

Üblich ist, dass die Jobs auf internationalen Jobportalen ausgeschrieben werden, beispielsweise bei Indeed oder Careerjet. Initiativ-Bewerbungen sind nicht üblich. Netzwerke helfen, Informationen über Jobs aus erster Hand zu erhalten.

Wie lebt und arbeitet es sich in Malta?

Schon allein wegen des sonnigen und maritimen Klimas leben viele Europäer in Malta. Die Menschen sind entspannt und besonders in den Städten trifft man auf ein internationales Publikum, darunter auch viele Deutsche, Österreicher und Schweizer. Die koloniale britische Architektur ist überall noch sichtbar.

Malta ist im Allgemeinen auch ein sicheres Land. Bei den Freizeitaktivitäten dreht sich naturgemäß vieles um Wassersport. Ansonsten laden viele Cafes und Restaurant zum Verweilen ein.

Die Lebenshaltungskosten liegen in etwa bei dem, was auch in Deutschland aufgewendet werden muss. Eine ein-Zimmer-Wohnung kostet in den Städten zwischen 500 € und 800 € monatlich. Die Städte Sliema, St Julians, Gzira und Valletta sind etwas teurer. Billiger sind die Städte im Norden der Insel wie Mellieha, St Paul’s Bay, Qawra oder Bugibba.

EU-Bürger können auf Malta eine eResidence Karte beantragen. Diese ist Voraussetzung, um in Malta zu arbeiten und zu leben. Die Karte wird unbürokratisch innerhalb weniger Tage ausgestellt. Mit der eResidence Karte muss dann eine Sozialversicherungsnummer beim Sozialamt beantragt werden. Die Karte ist auch Voraussetzung, um ein Bannkonto auf Malta zu eröffnen. Für die Eröffnung des Bankkontos muss in der Regel der Arbeitsvertrag vorgelegt werden.

Die Gesundheitsversorgung in Malta kann als gut bezeichnet werden. Die Grundversorgung wird vom Staat übernommen. Für zusätzliche Leistungen sollte eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden.

Die Einkommenssteuer ist genau wie in Deutschland abhängig vom Einkommen und vom Familienstand. Der Steuersatz beträgt zwischen 0 % und 35 %. Hinzu kommen etwa 10 % Sozialabgaben.

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