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#ausnahmslos – 22 Feministinnen rütteln die Gesellschaft wach

Zugegeben ist das jetzt nicht ganz das SHE works! Thema, aber es geht uns alle an. Und da wir für Frauen schreiben, wollen wir hier nicht vorbeischauen.

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht und der daraus entbrannten Debatte um Rassismus und sexuelle Gewalt haben 22 Feministinnen eine gemeinsame Aktion ins Leben gerufen. #ausnahmslos wurde durch twitter und Facebook zum viralen Selbstläufer.

Es geht den Aktivistinnen darum, dass sexuelle Gewalt nicht nur dann thematisiert wird, wenn die Täter „die vermeintliche Anderen“ (also Nicht-Deutsche) sind und/oder die Opfer deutsche Frauen.

Alle Menschen sollen sich von klein auf, unabhängig von ihrer Ethnie, sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Religion oder Lebensweise, sicher fühlen und vor verbalen und körperlichen Übergriffen geschützt sein: egal ob auf der Straße, zu Hause, bei der Arbeit oder im Internet. Ausnahmslos. Das sind die Grundlagen einer freien Gesellschaft.

Zu den ersten Mitzeichnerinnen zählen neben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig auch Angela Davis, Claudia Roth, Renate Künast, Inga Humpe. Auch ein erstaunliche Anzahl an Männern hat den Aufruf mitgezeichnet.

Wer mehr über die Aktion wissen möchte oder Mitzeichner_in werden will, findet hier mehr Informationen: ausnahmslos.org

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