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Bist Du eine Gründerin oder schon ein Start-Up?

Wem es noch nicht aufgefallen ist: Start-up ist der neue Hype in der Gründerszene. Startups werden gefördert, Startups haben ihren eigenen Bundesverband und Startups werden von der Wirtschaft hofiert. Doch was ist das Besondere am Startup?
Wikipedia klärt auf:

Das Startup…

… hat eine innovative Geschäftsidee und es wird mit dem Ziel gegründet, schnell zu wachsen. Oft haben die Gründer und Investoren die Absicht, das Unternehmen nach wenigen Jahren auf dem freien Markt anzubieten, entweder einem etablierten Großunternehmen durch Beteiligung oder Übernahme oder vielen Aktionären durch einen Börsengang.”

Der feine Unterschied

Als Startup werden in der Praxis häufig Unternehmen bezeichnet, die im Technologiesektor (Nano-, Bio-, Spitzentechnologie, Luft- und Raumfahrt) oder im Internetbereich angesiedelt sind. Handwerksbetriebe, Freiberufler oder Franchise-Nehmer werden nicht als Startup bezeichnet. Hier wird davon ausgegangen, dass diese kaum innovativ sind und auch nicht auf starkes Wachstum angelegt sind.

Aber warum wird der “einfachen Gründerin” die Innovation aberkannt? Ohne Innovation geht es kaum, will man sich von der Konkurrenz abheben. Das war schon immer so.
Auch der Lebenszyklus unterscheidet sich. Als Gründerin lebt man für und mit seinem Unternehmen. Auch hier wird nach der eigentlichen Gründungsphase eine Wachstumsphase angestrebt, in der Regel jedoch in einem langsameren Tempo und nachhaltig. Ein Verkauf wird nicht von vornherein angestrebt. Man lebt für die Idee und will diese im besten Fall bis zur Rente verwirklichen.
Doch was ist daran verwerflich? Warum ist ein Startup um so vieles besser, dass es besser gefördert werden muss?
Deutschland hat beim Thema Digitalisierung und Innovation nicht gerade die Nase vorn. Im Gegenteil. Deshalb ist es auch gut, wenn junge innovative Startup-Gründungen gefördert werden. Allerdings sollte hier gleiches Recht für alle gelten. Die Digitalisierung ernährt das Land nicht. Es sind alle Zweige wichtig und sollten Anerkennung bekommen.

Gründerinnen oder Gründer

Und egal ob als Einzelkämpferin oder gemeinsam – nachhaltiges Wachstum zahlt sich aus. Ein Unternehmen aufbauen und führen ist für die Gründerin ein Ausdauerlauf und kein Sprint, wie beim Startup. Am Ende zählt für beide Erfolg und Zufriedenheit und nicht die Zeit, die es gedauert hat.

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