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Equal Pay Day 2019: Gleiche Bewertungsmaßstäbe = Gleiche Chancen?

Wert, Mehrwert und Wertschätzung sind in der Arbeitswelt logisch miteinander verknüpft, sollte man meinen. Doch die Logik wird nicht selten durchbrochen: Die „typische“ Berufswahl, überholte Rollenbilder im Privaten und geschlechtsgebundene Hürden in der Arbeitswelt führen zu Willkür, Diskriminierung und Chancenungleichheit und münden nicht selten in unfairer Entlohnung. Unter dem diesjährigen Kampagnenmotto „WERTSACHE Arbeit“ will der BPW Germany diesem Umstand am 14. November 2018 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin gemeinsam diskutieren.

Renommierte Speaker

Begleitet wird die Auftaktveranstaltung dabei von Top-Referierenden: Dr. Nora Markard (Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.), die  eine prominente Klage für Entgeltgleichheit vorstellt, von Herr&Speer (Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer), dem Autorenduo und Botschafterteam der HeforShe-Kampagne, das sich bereits seit einigen Jahren für einen männlichen Feminismus stark macht, sowie von Sarah Lillemeier (DGB Bildungswerk), die auf Ursachensuche gegangen ist, weshalb weibliche Berufe oft so viel schlechter bezahlt werden als typisch männliche Tätigkeiten – und einen Weg aufzeigt, Arbeit und ihren Wert geschlechtsneutral zu bewerten.

Die anschließende Podiumsdiskussion beleuchtet verschiedene Aspekte und Fallstricke von typisch weiblichen Tätigkeiten. „Wir freuen uns, dass wir Julia Backhaus (Oh you Women), Brigitte Kowas (BAG kommunaler Frauenbüros), Prof. i.R. Uta Meier-Gräwe (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Brigitte Scherb (Deutscher LandFrauenverband) dafür gewinnen konnten, mit uns und mit Ihnen zu diskutieren!“, so der BPW in einer Mitteilung.

Anmelden können Sie sich bis zum 6. November 2018 auf der Website. Dort steht auch das vollständige Programm.

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