Aktuelles

Es muss nicht immer Google sein

Von Sandra Staub:

Immer mehr Menschen haben Angst vor Datenkraken wie Google. Aber sehr oft sehe ich, wie nicht einmal die Webadresse von Facebook direkt eingegeben wird, sondern anstatt dessen die Suchmaschine bemüht wird. Damit wir alle konsequenter sein können, habe ich hier einige alternative Suchmaschinen zusammengetragen und kurz zusammengefasst, warum man nicht alles findet, wenn man nur eine Suchmaschine nutzt.

Der Anteil von Google im Suchmaschinenmarkt in Deutschland ist mit 94,89 % atemberaubend hoch (Daten: Statista, September 2014). Dagegen erscheinen die Zahlen von Bing, Yahoo! und co kaum sichtbar. 54 % der Deutschen gaben in einer Forsa Umfrage für den Stern im Mai 2014 an, Angst vor Google zu haben.

Nachrichten aus der Filterblase

Das große Problem daran, ist aber ein ganz anderes: Die Filterblase. Wenn sich zwei unterschiedliche Menschen vor Google setzen und ein und denselben Begriff googeln, dann erhalten sie nicht die gleichen Suchergebnisse. Sie erhalten jeweils Suchergebnisse, die zu Ihrem Profil passen, sprich wonach sie schon mal gesucht haben, welche Themen sie interessieren und natürlich auch, was ihre Freunde zu den Themen sagen. All das nennt man dann Filterblase oder Algorithmus, der vorselektiert, was die jeweilige Person finden kann. Damit sollte hoffentlich klar sein, warum Suchmaschinen-Optimierung (SEO) manchmal so schwierig ist.

Ein tolle, ausführliche Erklärung zum Thema Filterblase ist von Eli Pariser ist übrigens hinter folgendem Link zu finden: Vorsicht vor “Filter-Blasen” im Internet

Kurz gefasst

Sie kategorisieren uns. Sie manipulieren unsere Ergebnisse. Vermutlich sagen Sie sogar besser vorher, was wir essen werden, als wir selbst. Aber sie wissen eben auch den Link zu XING und ob es jetzt .com .de oder .org heißt. Es ist also paradox.

Wer die Alternativen wie Bing oder DuckDuckgo kennen lernen möchte, bitte hier entlang!

 

Sandra Staub-casual-nah-(c) Elisabeth und Rainer Zola

Sandra Staub – (c)Elisabeth und Rainer Zola

 

Sandra Staub

Xing, Twitter, Facebook und Blogs – für Sandra Staub ihr tägliches Arbeitsumfeld. Sie selbst bezeichnet sich als Ex-Journalistin, Marketing-Ausbrecherin, Bloggerin und Autorin mit Fokus auf Frauen. Die ehemalige Werbefachfrau arbeitet unter anderem auch als Referentin für Social Media-Beratung.

Und sie hat ein Buch über den richtigen Umgang mit der bekannten Social-Media-Plattform geschrieben, das den schönen Titel „Facebook für Frauen“ trägt. Ein Buch mit Tipps und Tricks und Anleitungen für den sicheren Umgang bei der Nutzung von Facebook für das eigene Unternehmen.

 

Schminkpallette - Kosmetik, Meisterqualifikation
Vorheriger Beitrag

Kosmetiker-Gewerbe bekommt Meisterqualifikation

Businessfrau schiebt eine Wand weg - langer Weg zur Gleichstellung
Nächster Beitrag

Noch 56 Jahre bis zur Gleichstellung

kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.