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Existenzgründung direkt beim Studium – EXIST hilft

Eigentlich eine gute Idee, das passende Know-How sitzt direkt vor Ort und wer eine Frage hat, der findet sicher geeignete Ansprechpartner. Gründen direkt nach oder während des Studiums ist demnach ein beliebter Weg in die eigene Selbstständigkeit.

Allerdings: Wer studieren möchte, braucht ein Abitur. Frauen, die sich vielleicht erst später dazu entscheiden, ein Studium zu beginnen, haben die Möglichkeit, die Hochschulreife nachzuholen, um dann nach oder sogar schon während des Studiums in die Gründung zu starten.

Neben dem eigenen, erlernten Wissen und der Unterstützung vor Ort ist natürlich die Finanzierung eines solchen Unterfangens ein ganz wichtiger Aspekt. Wer gründet braucht Geld. Die Finanzierung ist eines der wichtigsten Voraussetzungen für die Gründung des eigenen Unternehmens. Und wer direkt aus dem Studium heraus gründen möchte, muss erst recht schauen, wo er die monetären Mittel herbekommt.

Staatliche Förderung EXIST geht in eine neue Runde

Das Bundeswirtschaftsministerium bietet mittlerweile Förderprogramme an, die direkt das Gründen aus dem Studium heraus unterstützen. EXIST ist eines dieser Programme, das in eine neue Runde gestartet ist und mittlerweile an 11 Universitäten angeboten wird. Diese haben sich erfolgreich am Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ beteiligt. Insgesamt stellt das BMWi für die nächste Förderrunde nahezu 8 Millionen Euro bereit.

Bundesminister Gabriel: „Eine moderne Volkswirtschaft wie Deutschland steht täglich im internationalen Wettbewerb um die besten Ideen. Entscheidend dabei ist die Fähigkeit einer Gesellschaft, den Transfer von Spitzenleistungen aus der Wissenschaft hinein in neue Produkte und Dienstleistungen schnell und effektiv umzusetzen. Innovative Start-ups besitzen eine Schlüsselrolle, diese neuen Ideen aus dem Hochschulumfeld in die Wirtschaft zu bringen. Ich freue mich, dass wir mit dem erfolgreichen Förderprogramm EXIST einen wichtigen Beitrag leisten können, die Gründungsbereitschaft von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nachhaltig zu erhöhen und sie auf ihrem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Im Rahmen der „Neuen Gründerzeit“ habe ich daher vor gut einem Jahr bewusst die Förderbedingungen bei EXIST deutlich verbessert. So können noch mehr innovative Start-ups an Hochschulen entstehen. Als erste hat jetzt die Universität Freiburg vom BMWi die Zusage über die Verlängerung der Förderung erhalten. Ich möchte alle Gründungswilligen motivieren, von den Fördermöglichkeiten Gebrauch zu machen.“

Verbesserte Förderbedingungen bei der Existenzgründung

Die verbesserten Förderbedingungen bei EXIST haben sich nach einem Jahr bereits deutlich auch in den Bewilligungszahlen niedergeschlagen. Mehr als 220 Gründungsvorhaben pro Jahr werden mit EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer unterstützt. Dabei handelt es sich in der Regel um besonders innovationsstarke potenzielle Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial.

Die jetzt verlängerten Vorhaben aus dem Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur- Die Gründerhochschule“ sichern auch künftigen Gründerinnen und Gründern vor Ort eine maßgeschneiderte Unterstützung an ihrer jeweiligen Hochschule. Neben Freiburg wurden auch die Förderungen für folgende Universitäten verlängert:

  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Universität Koblenz-Landau
  • Freie Universität Berlin
  • Universität zu Lübeck
  • Universität des Saarlandes
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Universität Kassel
  • Technische Universität Darmstadt
  • Technische Universität Hamburg-Harburg.

 

Weitere Informationen zum Förderprogramm EXIST finden Sie unter www.exist.de.

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