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Gamification motiviert und bildet weiter

Wer arbeitet spielt nicht und wer spielt arbeitet nicht. So die herkömmliche Meinung. Doch das stimmt nicht ganz. Seit einigen Jahren setzt sich ein Trend durch, der Arbeit und Spiel miteinander verbindet: Gamification. Ein Trend, der immer häufiger in deutschen Unternehmen zu finden ist.

Doch was ist das? Gamification verbindet die Prinzipien von Computerspielen mit dem Arbeitsalltag in Unternehmen. Und es gibt viele Arten online zu spielen: vom Rubbellos bis zum Computerspiel, von der Onlinewette bis zum Kartenspiel. Egal welche Spiele bevorzugt gespielt werden, sie machen Spaß, das Kern-Merkmal für alle Spiele.

Gamification : Und genau das wird als Basis für die Einführung des spielerischen Lernens genutzt

Immer wieder gibt es im Arbeitsalltag Aufgaben, Tasks und Prozesse, die gemacht werden müssen, jedoch kein Vergnügen vermittelt. Schafft man es trotzdem, Mitarbeiter zu motivieren, dass diese Aufgaben gemacht werden? Finden sich dafür vielleicht neue spielerische Wege, um zu lernen? Begeistert man Partner und Zulieferer mit gamifizierten Lösungen, die die Zusammenarbeit vereinfachen? Und lassen sich Kunden durch innovative, spielerische Marketing-Ideen binden?

Viele Fragen, für die es viele Antworten gibt. Grundsätzlich muss jeder, der sich auf etwas Neues einlässt, seine gewohnte Umgebung verlassen. Tut er das freiwillig, dann führt die Veränderung auch zu einem in diesem Fall besseren Arbeitsergebnis. Der Mitarbeiter ist motivierter, Partner und Zulieferer sehen nicht mehr nur in erster Linie die schweren Aufgaben, die vor ihnen liegen, sondern das spielerische Erreichen des Ziels. Und der Kunde kauft gern bei Ihnen, weil es Spaß macht.

Es findet bei der Einführung dieser Art der Bearbeitung eine Art Paradigmenwechsel statt – die Barriere zwischen Spiel und Business wird aufgehoben.

Die neuen Tools zeigen auf, was besonders gut läuft und was weniger. Viele Mitarbeiter fühlen sich angespornt und versuchen besser zu werden. Ganz wie bei einem Spiel mit verschiedenen Leveln und Gewinnmöglichkeiten. Wer mitmacht, wird belohnt. Und wer nicht mitmacht, hat keine Nachteile.

Anfangs kann es sicher zu Problemen kommen, da Mitarbeiter ihre gewohnte Wohlfühlzone nicht verlassen wollen. Doch wer gern spielt und das in seiner Freizeit auch tut, der muss sich die ganze Zeit mit Veränderungen auseinandersetzen. Die Veränderung der Arbeitsabläufe bringt so sogar Vergnügen.

Doch Achtung! Jede Unternehmerin sollte drei Dinge nicht außer Acht lassen!

Mitarbeiter sollten einen gewissen Gestaltungsspielraum bei der neuen Herausforderung haben. Sie entscheiden selbst über ihr Handeln, Hierarchien sind weitestgehend abgeschafft. Es muss eine hohe Informationstransparenz geben, denn nur wer die notwendigen Informationen hat, kann auch die richtigen Entscheidungen treffen.

Feedback ist unerlässlich. Denn nur wer weiß, ob er alles richtig macht kommt weiter. So, wie in einem Spiel.

Viele Betriebe tun sich jedoch mit der Einführung dieser Umsetzung immer noch schwer. Zu sehr sind die Führungskräfte in alten Strukturen gefangen. Hier ist also nicht nur ein Umdenken aufseiten der Mitarbeiter gefragt, sondern auch auf Führungsebene. Ein Tipp: Viele Start-ups, die ihre Unternehmensstruktur noch aufbauen, sind hier sehr offen und experimentierfreudig und können den ein oder anderen Rat geben.

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