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Initiative „Chefsache“ zeichnet Projekte für Chancengleichheit aus: Bewerbungsschluss 15.09.16

Die Initiative „Chefsache. Wandel gestalten – für Frauen und Männer“ lobt in diesem Jahr erstmals den „Chefsache Award für ausgezeichnete Chancengleichheit“ aus. Mit der Auszeichnung werden neue Konzepte und Ansätze mit Vorbildcharakter für mehr Chancengleichheit in der Berufswelt prämiert. „Chefsache“ ist ein Netzwerk von Unternehmen und Organisationen unterschiedlicher Branchen, das vor rund einem Jahr gegründet wurde. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die Schirmherrin der Initiative.

Die Initiative zeichnet 2016 erstmals Projekte zu ihrem diesjährigen Fokusthema „Unconscious Bias“ aus, bei dem es um den Abbau negativer Auswirkungen von unbewussten Denkmustern geht. Die Preisträger können aus Wirtschaft, Politik, Bildung, Wissenschaft, Sozialwirtschaft oder Medien stammen – vom Start-Up bis zum Medienhaus, vom Großkonzern bis zur Projektgruppe. „Chefsache“ sucht beispielhafte Projekte, denen es gelingt, Rollenklischees bewusst zu machen und zu überwinden. Bewerbungen für die Auszeichnung können ab sofort unter www.chefsache.de eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 15. September 2016.

Initiative „Chefsache“ verleiht Award im November

Die Verleihung des Chefsache Awards erfolgt im Rahmen des ZEIT Wirtschaftsforums, das am 3. November 2016 in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg stattfindet. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern der Initiative Chefsache und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.

„Chancengleichheit und Gerechtigkeit kann es nur geben, wenn wir die unbewussten Vorurteile der Entscheidungsträger überwinden. Mit dem Preis wollen wir Erfolgsbeispiele aus der Praxis feiern und zur Nachahmung anregen“, sagt Cornelius Baur, Deutschlandchef von McKinsey und Mitglied der Initiative.

Rainer Esser, Geschäftsführer ZEIT Verlagsgruppe: „Ich freue mich sehr, dass wir bei unserem ZEIT Wirtschaftsforum gemeinsam mit der Initiative Chefsache Projekte auszeichnen, die unbewussten Vorurteilen in der Arbeitswelt entgegenwirken. Wir wollen damit ein Zeichen setzen für mehr Vielfalt und Chancengleichheit.“

Hintergrund der Initiative

Die Initiative Chefsache ist ein Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien, die sich der Chancengleichheit von Frauen und Männern persönlich verpflichtet fühlen. Anspruch und Ziel von „Chefsache“ ist es, als Initiative mit Vorbildcharakter den notwendigen gesellschaftlichen Wandel mit neuen Konzepten und Ansätzen zu unterstützen. Die Gründer sind Allianz, Bayer, Bosch, das Bundesministerium für Verteidigung, der Deutsche Caritasverband, die Fraunhofer-Gesellschaft, IBM Deutschland, McKinsey, Siemens, WAREMA Renkhoff und DIE ZEIT.

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