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Kompetenz für künstliche Intelligenz – Frauen als Chance für die IT

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Wenn Leidenschaft zum Beruf wird: Natalie arbeitet als Spezialistin für Artificial Intelligence beim Beratungsunternehmen Accenture

Liquid Studio – das klingt erstmal nach einer Punkband aus den Achtzigern oder einem Science Fiction-Film. Tatsächlich ist es der Arbeitsplatz von Natalie beim Beratungsunternehmen Accenture, wo sie als Artificial Intelligence- Spezialistin an Künstlicher Intelligenz und den möglichen Einsatzgebieten forscht und entwickelt. Die Liquid Studios erarbeiten gemeinsam mit Unternehmen im Rahmen von Workshops die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen, anhand derer Prototypen entwickelt und getestet werden. Die Kunden können hier nicht nur sehen, wie die Implementierung im Unternehmen aussähe, sondern auch ausprobieren, wie sich diese anfühlt und welchen Mehrwert sie bietet. „Ein absoluter Vorteil für das Unternehmen“, ist sich Natalie sicher. „Der Kunde sieht innerhalb von wenigen Wochen erste Ergebnisse und wie Künstliche Intelligenz in seinem Unternehmen zum Einsatz kommen würde.“

Fremde Welten und Künstliche Intelligenz

Die gelernte Informatikerin war schon in früher Jugend von Raumschiffen, fremden Welten und künstlicher Intelligenz fasziniert. Sie hat ihren Bachelor und Master an der Technischen Universität Darmstadt absolviert und sich in der Zeit vor allem auf Machine Learning konzentriert. „Es ging viel darum, zu erforschen, wie beispielsweise Trends in Daten abgelesen werden können oder wie man Daten klassifizieren kann, um hier Möglichkeiten der Automatisierung zu entdecken“, erklärt Natalie. Dieses Wissen nutzte sie unter anderem bei ihren Forschungsarbeiten im Bereich Gehirn-Computer-Schnittstellen, die sie nach dem Studium an der Uni für ein Jahr betrieben hat. Sie wendete Machine Learning an, um Muster in Gehirnwellen zu identifizieren. „In dieser Zeit habe ich viele Daten gesammelt, die mir heute das entsprechende Rüstzeug und Verständnis für meine Arbeit mitgeben“, so Natalie. Bei Accenture programmiert sie vor allem Chatbots, die Kunden beim Lösen diverser Probleme behilflich sein können. Ihre Einsatzgebiete wachsen ständig: Im Zuge der Digitalisierung werden auch Serviceangebote zunehmend an Maschinen mit künstlicher Intelligenz übertragen, um den Kunden zu jeder Tages- und Nachtzeit umfassenden und einheitlichen Service bieten zu können. Besonders im Bereich der Versorger und im Telekommunikationssektor, beispielsweise bei Servicehotlines, ist dies sehr gefragt.

An ihrer Arbeit im Liquid Studio von Accenture reizen Natalie vor allem die Abwechslung und die vielen unterschiedlichen Projekte und Prototypen, die alle paar Wochen auf sie zukommen – immer auch unter Anwendung neuer Technologien. Die Entwicklung geht hier kontinuierlich weiter. „In meinem Beruf kann ich meinen Traum verwirklichen und durch Automatisierung die Art und Weise verändern, wie wir arbeiten. Im Idealfall finde ich so Wege, das Leben vieler Menschen zu erleichtern“, sagt die Informatikerin.

Die Zukunft liegt in Artificial Intelligence

Roboterfrau Gendering MINTDie Entwicklungen und Einsatzfelder im Bereich Artificial Intelligence sind nicht aufzuhalten, sie werden in Zukunft eher noch zunehmen. Der Bedarf bei den Unternehmen steigt – und die Anfragen bei Accenture ebenfalls. „Die Kunden möchten verstehen, was AI genau ist, wo sie es anwenden, aber auch, welche Risiken eventuell auftreten können“, erklärt Natalie. In Workshops deckt sie Bedürfnisse auf und klärt Fragen ab, diskutiert jedoch genauso Ängste oder Vorbehalte: „Da sind wir auch Change Manager.“ Für die AI-Spezialistin stehen die Vorteile klar im Vordergrund. „An vielen Stellen können automatisierte Prozesse die Arbeit erleichtern“, sagt Natalie. „Über die Klassifizierung eingehender E-Mails, zum Beispiel, starten automatische Prozesse entsprechend der vorausgesagten Klasse. Viele Anfragen können dadurch direkt bearbeitet werden, ohne dass sich ein Mitarbeiter damit aufhalten muss. Da bleibt Zeit für die komplexeren Anfragen.“

Die Expertise rund um Potenziale und Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz ist für Accenture mittlerweile unverzichtbar. Umso wichtiger, dass auch die Kollegen im Unternehmen, die nicht direkt in dem noch jungen Feld arbeiten, auf dem Laufenden sind. Natalie selbst gibt inzwischen interne Workshops, in denen sie ihren Kollegen das entsprechende Wissen vermittelt.

Kommunikation und Teamarbeit

Auch wenn gemeinhin gerne angenommen wird, dass Informatik wenig mit Menschen und Kommunikation zu tun hat, kann Natalie dieses Klischee nicht bestätigen. Im Gegenteil: Eines der zentralen Elemente in ihrer täglichen Arbeit ist die Teamarbeit, der Austausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen. „Hier sitzt niemand allein in seinem Büro oder stillen Kämmerlein, starrt auf den PC und arbeitet alleine vor sich hin“, erzählt sie. Die ständige und stetige Kommunikation führt zu höherer Produktivität und Effizienz, davon ist Natalie überzeugt. „Man hilft sich hier gegenseitig, begegnet sich jederzeit mit Respekt und teilt sein Wissen.“ Dieses positive Erlebnis im kollegialen Miteinander wird durch die Work-Life-Balance, die Accenture seinen Mitarbeitern anbietet, ideal ergänzt. „Sollte ein Tag auch mal länger werden, wird der nächste eben kürzer“, resümiert Natalie. „Darauf wird schon geachtet, und so habe ich immer Zeit für meine Hobbies: Laufen und Schwimmen. Für mich ein sehr guter Ausgleich, um den Kopf wieder freizubekommen für neue Ideen.“

Was sie manchmal ärgert: IT sei häufig noch so abschreckend, insbesondere für Frauen. „Klar müssen wir viel über Algorithmen wissen, über Methodik und Artificial Intelligence im Allgemeinen. Es ist auch ohne Frage ab und zu schwierig“, erzählt Natalie. „Das ist aber eben nicht alles. IT hat viel mehr mit Menschen zu tun als gerne angenommen wird. Insbesondere als Consultant hast du bei uns ganz unterschiedliche Einsatzgebiete und entwickelst dich in vielen Bereichen weiter.“

Frauen als große Chance für die IT – und vice versa

Gerade für Frauen bewertet sie das als enorme Chance und sieht dabei auch ihren Arbeitgeber in der Pflicht. „Wir müssen viel mehr über die einzelnen Berufsbilder sprechen, um zu zeigen, wie viele Facetten und Möglichkeiten es gibt, in der IT zu arbeiten“, ist sich Natalie sicher. „An vielen Stellen gibt es noch kein wirkliches Verständnis beziehungsweise keine Vorstellung, welche Berufe man hier einschlagen kann.“ Für die junge Informatikerin ist klar, dass nur viel Erzählen und Vorbilder dabei helfen werden, noch mehr Frauen für MINT-Karrieren zu begeistern. Sie persönlich fühlt sich mehr als angekommen – in ihrem Job allgemein und auch bei Accenture. Sie schätzt vor allem die Förderung und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen: Jeder im Unternehmen hat einen sogenannten Counselor, der einen beim Weiterkommen unterstützen kann und mit Tipps und Ratschlägen zur Seite steht. Als jüngerer Mitarbeiter profitiert man von der größeren Erfahrung des Counselors. Und Natalie hat den nächsten Schritt auch schon in Aussicht.

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