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Noch 56 Jahre bis zur Gleichstellung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat heute das sogenannte „Managerinnen-Barometer“ vorgestellt, einen Studie über die Zahl von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten der größten deutschen Wirtschaftsunternehmen.

Nach dieser Studie hat die Diskussion um die Frauenquote tatsächlich einen leichten Einfluss auf die Besetzung der Vorstandsposten mit Frauen. Trotzdem sitzen noch viel zu wenig Frauen auf entsprechenden Positionen, vor allem vor dem Hintergrund, dass ab kommendem Jahr 30% aller Posten mit Frauen besetzt sein sollen, so die rechtliche Grundlage.

Gleichstellung durch reden

Auslöser dieses minimalen Anstiegs könnte nach Auswertung der Befragung die Debatte über die Einführung der Frauenquote sein. Das sieht zumindest Elke Holst so, die Forschungsdirektorin für Geschlechterstudien am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW):“Die Diskussion um die Quote hatte einen positiven Einfluss auf die Besetzung von Aufsichtsräten“, sagt sie. Es ist eine der wenigen positiven Schlussfolgerungen des Berichts, auch wenn sie die Entwicklung mit dem Ritt auf einer Schnecke vergleicht.

Nach Berechnungen des DIW würde es allerdings noch 15 Jahre dauern, bis in den Aufsichtsgremien eine Geschlechtergleichheit hergestellt wäre – zumindest wenn man die bisherige Entwicklungsgeschwindigkeit zugrunde legt.

Und was sagt uns das? Reden, reden und noch mal reden. Manchmal hift es eben doch!

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