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Profi werden im Devisenhandel

Beim Sparen setzen viele Deutsche auf Sicherheit. Doch dabei stehen nicht mehr nur die niedrig verzinsten Sparprodukte der eigenen Hausbank zur Auswahl, der Sparer kann heute auch auf andere Bereiche wie beispielsweise den Devisenmarkt zugreifen.

Wurde früher die landläufige Meinung vertreten, dass sich der Handel mit Devisen nicht für Privatpersonen eignet, zu groß sei das Risiko, Geld zu verlieren, gibt heute durchaus verschiedene Möglichkeiten, sich diesem Bereich anzunähern.

Doch von Anfang an

Der Devisenmarkt ist der größte Markt der Welt. Durchschnittlich werden hier täglich Werte in Höhe von gut 4 Billionen Euro verschoben.

Unter Devisen versteht man die Zahlungsmittel ausländischer Währungen. Gemeint ist damit nicht Bargeld, sondern Wechsel, Schecks, Reiseschecks und Kreditbriefe.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wie deutsche Touristen bei Reisen ihre Euros verkaufen und dafür die Währung des Urlaubslandes erhalten, kann man sich den Devisenhandel vorstellen, natürlich weitaus größer.

Bis ins Jahr 2000 stand der weltweite Devisenhandel nur den Banken und institutionellen Investoren wie Hedgefonds zur Verfügung. Heute können auch Otto-Normalverbraucher hier versuchen, den eigenen Geldbeutel ein wenig anzufüllen.

Wer hier einsteigen will, braucht Zeit. Denn der Markt muss aufmerksam beobachtet werden. Auch eine gewisse Erfahrung im Devisenhandel ist nicht zu unterschätzen. Ein Tipp: Wer sich hier einfuchsen will, sollte, bevor er in den Handel einsteigt, den Devisenhandel eine Weile beobachten, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie die Kurse reagieren.

Warum gibt es Schwankungen und Änderungen bei den Kursen?

Währungen werden auf einem offenen Markt gehandelt, so wie Aktien, Bonds, Computer, Autos, Güter und Dienstleistungen. Der Wert einer Währung schwankt, während ihr Angebot und ihre Nachfrage zu- oder abnehmen, so wie bei allem anderen.

Das hängt in vielen Fällen von der Nachfrage ab. Ist die Nachfrage hoch, steigt der Wert. Ist die Nachfrage niedrig, sinkt er.

Die Währungskurse werden also durch das Angebots- und Nachfrageverhältnis bestimmt. Wichtig: Auch Zinsentscheidungen, politische Entscheidungen, Attentate und Unglücke können die Wechselkurse beeinflussen.

Und wie verdient man mit Devisen nun Geld?

Ein guter Einstieg in das Thema ist das Üben, was den Verkauf und Kauf von Devisen betrifft. Dazu werden Quellen angeboten, die den Online-Devisenhandel in Echtzeit abbilden und die Möglichkeit bieten, zu lernen ohne das eigene Vermögen in den viel zitierten Sand zu setzen.

Dazu legt man ein Konto an, mit dem man erste Erfahrungen bei Online-Trading sammeln kann. Man kauft und verkauft, beobachtet und sammelt das nötige Wissen, ohne Lehrgeld zu bezahlen.

Ein Beispiel: Sie kaufen einen EUR/USD zu einem Wechselkurs von 1,1355 Dollar und verkaufen das Paar ein paar Stunden später zu 1,1389. Dann haben Sie einen Gewinn von 0,0034 Dollar gemacht bzw. 0,3 Prozent.

Wo findet der Devisenhandel eigentlich statt?

Devisen werden nicht über zentrale Börsen gehandelt, sondern ausschließlich elektronisch. Da Privatpersonen nicht über ein Netzwerk wie die Banken verfügen, benötigen sie ein sogenanntes Forex-Konto. Forex ist die Abkürzung für „Foreign Exchange“.

Bevor ein Forex-Konto eröffnet wird, sollte man sich informieren. Die Eröffnung eines solchen Kontos liegt auf einer Stufe mit der Eröffnung eines Bankkontos. Wichtig sind ein guter Kundenservice, Schulungsmaterial und Handelsunterlagen. Gute Broker, die die Forex-Konten verkaufen, bieten die bereits erwähnten Demo-Konten an.

Und wenn dann geübt wurde, dann geht es an das verdienen von echtem Geld, im Live-Konto.

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