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Petition #starkeFrauenstarkeWirtschaft – Frauen schaffen Arbeitsplätze

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Frauen schaffen Arbeitsplätze und halten den Wirtschaftsstandort Deutschland innovativ und dynamisch: Als Unternehmerinnen, als Wissenschaftlerinnen, als Gründerinnen, als Fachkräfte. Dennoch sind Frauen in den Führungsriegen deutlich unterrepräsentiert, bekommen im Schnitt weniger Gehalt und gründen seltener eigene Unternehmen.

Ohne die Leistung der Frauen wäre der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht Weltspitze. Als Unternehmerinnen schaffen Frauen neue Produkte und Dienstleistungen. Als Entscheiderinnen arbeiten sie an der Zukunft unseres Landes mit. Frauen stellen rund die Hälfte der Bevölkerung und 46,5 Prozent der Erwerbstätigen – und sie sind sehr gut ausgebildet: Mehr als die Hälfte der Abiturienten, rund 50 Prozent der Hochschulabsolventen und 44 Prozent der Promovierenden sind weiblich.

Dennoch arbeiten in Führungspositionen noch immer vor allem Männer und die sogenannte Lohnlücke ist quer durch alle Branchen nach wie vor Alltag in deutschen Unternehmen. Deshalb ist es an der Zeit, stärker als bisher auf Vielfalt in den Belegschaften zu setzen, den Frauenanteil in den Chefetagen zu erhöhen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken.

Manifest „Starke Frauen, starke Wirtschaft“: Die Leistung der Frauen sichtbarer machen

Im Juni 2017 sind im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin über 300 erfolgreiche Frauen zusammengekommen: Junge und etablierte Unternehmerinnen, Entscheiderinnen, Start-up-Gründerinnen und Studentinnen. Gemeinsam haben sie beim Hofgespräch #StarkeFrauenStarkeWirtschaft diskutiert, was nötig ist, damit Frauen sich künftig noch stärker in die Wirtschaft einbringen und auch sichtbarer werden.

Dieser Austausch ist die Grundlage des Manifests „Starke Frauen, starke Wirtschaft“ (PDF, 393KB). Es richtet sich mit konkreten Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger der kommenden Legislaturperioden und ist zugleich ein Appell an die Unternehmen und die Frauen selbst. Das Manifest fasst Leitgedanken für die Zukunft zusammen und soll als Diskussionsgrundlage dienen.

Wirtschaftspolitik ist immer auch Politik für Frauen

Um Frauen in der Wirtschaft nach vorn zu bringen und ihre Leistung öffentlich sichtbarer zu machen, kann Wirtschaftspolitik einiges bewegen. Mit gezielten Initiativen für Gründerinnen und der Unterstützung weiblichen Unternehmergeistes folgt das Bundeswirtschaftsministerium seinem Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft, das soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe als Grundstein für die Teilhabe aller am Wohlstand begreift: Ob mit der Initiative „FRAUEN unternehmen“, dem Gründerinnenfrühstück oder bei ihren Gesprächen mit Unternehmen und Politik im In- und Ausland oder beim jährlichen Girls‘Day – das Thema Gleichstellung ist fester Bestandteil der Politik des BMWi.

Mehr zum Thema im Interview mit Brigitte Zypries hier.

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