Unternehmerinnenwissen

Besser schlafen & Energie tanken – das Wohlbefinden als Karriere-Booster

Ob Gründung, Führungsposition oder Geschäftsleitung: Das Business verlangt Frauen einiges ab. Nicht selten leidet die Gesundheit erheblich unter dem beruflichen Druck. Ständige Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und innere Unruhe können erste Anzeichen dafür sein, dass die Belastungen überhandnehmen. Diejenigen, die rechtzeitig die Handbremse ziehen oder es am besten gar nicht erst soweit kommen lassen, sind langfristig betrachtet klar im Vorteil. Schließlich ist ein gesunder Organismus für dauerhafte Leistungsfähigkeit unverzichtbar. Mit folgenden Tipps für eine höhere Schlafqualität lässt sich das Wohlbefinden steigern.

Schlafmangel und Schlafstörungen – mächtige Gegner der Lebensfreude

Die Bedeutung der Schlafqualität für die Gesunderhaltung wird von vielen Karrierefrauen unterschätzt. Wer jedoch dauerhaft zu wenig und schlecht schläft, schadet seinem Körper in vielerlei Hinsicht. Während der Nachtruhe erholen sich Körper und Geist von den Strapazen des Tages und das Immunsystem läuft auf Hochtouren. Mangelt es an Schlaf und fällt das Ein- und Durchschlafen zunehmend schwer, steigt der Stresspegel und die Leistungsfähigkeit nimmt deutlich ab. Ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Gereiztheit sind weitere Folgen. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Infekte. Die Lebensqualität sinkt erheblich.

Foto Meru Bi / Tima Miroshnichenko / Joyce Toh / https://www.pexels.com/

Routine, Klima und mehr – wirkungsvolle Gegenmaßnahmen

Frauen, die unter Schlafmangel und Schlafstörungen leiden, können jedoch einiges dagegen tun. Eine wirkungsvolle Maßnahme, die sich auf Dauer überaus positiv auswirken kann, ist das Einführen einer Schlafroutine: Täglich zur selben Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen. Auf eine solche Routine stellt sich der Körper ein und kommt schon bald besser zur Ruhe. Im Idealfall wird das Ganze mit einem abendlichen Entspannungsritual kombiniert.


Rund zwei Stunden vor dem Einschlafen sollten keine Displaygeräte mehr genutzt werden. Das gilt für Smartphone und Notebook, aber auch für Fernseher. Das blaue Licht der Bildschirme hält wach und kann die Einschlafphase erschweren. Auch in den Schlafraum eindringendes Tageslicht kann vom Einschlafen abhalten. Der Grund ist das Schlafhormon Melatonin, das vom Körper erst bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Weitere Tipps für einen besseren Schlaf:

  • Schlafklima: Frische Luft und eine Temperatur zwischen 16 °C und 19 °C fördern erholsamen Schlaf. Deshalb vor dem Einschlafen gründlich lüften und die Temperatur kontrollieren!
  • Aufräumen: Wer im Schlafzimmer mit Arbeit konfrontiert wird, kann sich schlechter entspannen. Deshalb alles aus dem Raum verbannen, was mit dem Business zu tun hat!
  • Notizbuch: Dass bei Entscheiderinnen und Macherinnen auch am Abend viele Gedanken um den Büroalltag, ihr Team oder die Finanzen kreisen, ist aufgrund ihrer Verantwortung und ihres Engagements nicht verwunderlich. Damit das Einschlafen trotzdem klappt, kann es helfen, sich ein Notizbuch griffbereit neben dem Bett zu platzieren. Ideen und andere Gedanken lassen sich dann aufschreiben und werden nicht vergessen. Das beruhigt und macht den Kopf frei!

Stresspegel senken mit Pflanzenkraft

Foto Meru Bi / Tima Miroshnichenko / Joyce Toh / https://www.pexels.com/

Beeinflussen Stress, Unruhezustände oder gar Ängste den Alltag negativ, ist der Cortisol-Wert im Körper oft derart hoch, dass es unmöglich erscheint sich zu beruhigen. An erholsamen Schlaf ist aufgrund des hohen Stresshormonpegels für viele nicht mehr zu denken. Doch auch hier gibt es verschiedene Optionen, um erfolgreich gegenzusteuern. Eine Variante ist die tägliche Einnahme von Cannabidiol (CBD) – einer Substanz aus der Hanfpflanze ohne psychoaktive Wirkung. CBD interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System. Dies ist ein Teil des Nervensystems, der mehrere Körperfunktionen beeinflusst. Unter anderem den Schlaf. Pflanzlichem CBD wird eine entzündungshemmende, angstlösende und entkrampfende Wirkung nachgesagt. „Es ist an der Regulierung der körpereigenen Adrenalin-Ausschüttung beteiligt und kann die Freisetzung des Stresshormons Cortisol deutlich senken“, klärt das Natur- und Pflanzenheilkunde-Magazin im Rahmen eines CBD-Produktvergleichs unter https://www.hochschulambulanz-naturheilkunde.de/cbd-oel/ auf. Es könne außerdem die Toleranzgrenze in Stresssituationen erhöhen, die Schlafqualität durch einen tieferen Schlaf und kürzere Einschlafzeiten verbessern. CBD ist insbesondere in der Darreichungsform als Öl gefragt, aber auch Kapseln werden verkauft.

Eine weitere interessante Pflanze für den Stressabbau ist Lavendel. Dass die Blüten der Mittelmeerpflanze in der Aromatherapie eingesetzt werden, kommt nicht von ungefähr: Die ätherischen Öle und insbesondere die Substanzen Flavonoide, Linalool, Linalylacetat und die enthaltenen Gerbstoffe wirken wohltuend auf den Organismus. Die beruhigende Wirkung von Lavendel fördert die Entspannung und mindert Schlafprobleme. Einfach ein Lavendelsäckchen mit Lavendelblüten ins Bett legen oder natürliche Sprays verwenden und ausprobieren!

Weitere Informationen für einen besseren Schlaf unter https://deutschland-schlaeft-gesund.de/ – der Internetpräsenz einer Initiative der Deutschen Stiftung Schlaf.

Bewegung im Freien – Licht, Luft und Bewegung

Auch Spaziergänge an der frischen Luft können nach langen Arbeitstagen beim Entspannen und Abbauen von Stress helfen. Sowohl das Tageslicht und der Sauerstoff als auch die körperliche Bewegung steigern das Wohlbefinden. Eine kleine Runde um den Block oder durch einen nahegelegenen Park ist auch eine Bereicherung für die Mittagspause. Sie aktiviert und spendet neue Energie für die nächste Herausforderung.

 

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1 Kommentar

  1. 12. März 2021 at 15:51

    Hello 🙂

    Das sind ein paar fantastische und wertvolle Tipps für einen besseren Schlaf.
    Mir ist klar… eure Zielgruppe besteht primär aus Frauen, aber all diese Tipps & Tricks funktionieren auch wunderbar für Männer.

    Kann ich selbst bestätigen. 😉

    Was ich gern hinzufügen würde: UnternehmerInnen trinken ja oft gerne und viel Kaffee. Hier wär mein Rat, den Kaffee und alles koffeinhaltige nach 14 Uhr wegzulassen, da Koffein eine sehr lange Halbwertszeit hat und große Teile davon immer noch im Blut zirkulieren, wenn wir im Bett liegen und das Einschlafen verzögern können.

    LG, Chris

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