Unternehmerinnenwissen

Weiterbildung – Am Ball bleiben ist unerlässlich

Wer arbeitet, weiß, dass Weiterbildungen unerlässlich sind, wenn es darum geht weiter zu kommen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels. Hier greift das allseits bekannte Sprichwort: Man lernt nie aus. Denn fast täglich werden neue Entwicklungen veröffentlicht, die es sowohl von den Arbeitnehmern aber auch Arbeitgebern verlangen, auf einem aktuellen Wissensstand zu bleiben. Stichwort Digitalisierung und Industrie 4.0.

Die oft negativ goutierte Fortbildung hat also wenig mit Ausbildungs- und Wissenslücken zu tun. Es geht dabei um eine Qualifizierung für die Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt. Der eigene Wert auf dem Arbeitsmarkt wird so kontinuierlich gesteigert. Was durchaus bessere Karrierechancen und mehr Erfolg bei Gehaltsverhandlungen nach sich ziehen können.

Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung hat gerade im Bereich Gehalt festgestellt, dass diejenigen, die sich weiterbilden, eine bessere Basis für Verhandlungen vorweisen, sprich, die eigenen Gehaltsforderungen können deutlich nach oben geschraubt werden.

Neben besseren Argumenten bei Verhandlungen um einen besseren Job sind Weiterbildungen auch eine Chance für Arbeitssuchende. Mütter und Väter in Elternzeit, Arbeitslose, sie verbessern durch entsprechende Maßnahmen ihre Ausgangslage deutlich.

 

Seminare, Workshops oder vielleicht ein passendes Buch?

 

Die Entscheidung ist getroffen, Weiterbildung muss sein. Doch wie und wo? Möglichkeiten gibt es viele.

In-House-Seminare: dabei handelt es sich um eine innerbetriebliche Weiterbildung.

Training on the job: Auch hier handelt es sich um eine innerbetriebliche Weiterbildung, jedoch werden die Teilnehmer von einem Kollegen, einem Vorgesetzten oder auch externen Coaches, an ihrem Arbeitsplatz geschult.

Lehrgänge bei Bildungsträgern: Bei dieser Maßnahme verlassen die Teilnehmer das Unternehmen, sie besuchen externe Kurse oder Seminare.

Bücher, Webinare, Hörbücher: Hier ist Eigeninitiative gefordert. Wer sich in ein besonderes Thema einarbeiten will, dem stehen zahlreiche Ratgeber, Online-Seminare, Webinare oder auch Hörbücher zur Verfügung. Wer diesen Weg wählt, sollte das Weiterbildungsthema klar umreißen und dann auf die Suche nach dem passenden Angebot gehen. Es gibt hierzu eine umfangreiche Liste bei Audible Magazine.

 

Und wer zahlt das alles?

Wer eine Weiterbildung anstrebt, der muss sich auch überlegen, wie er das Ganze finanziell stemmt. Bücher oder Hörbücher sind hier sicher die günstigste Variante und können häufig auch noch steuerlich abgesetzt werden.

Webinare sind sogar ab und an kostenfrei.

Wer sich allerdings für ein Seminar oder einen Workshop entscheidet, der sollte den Arbeitgeber fragen, ob der bereit ist, hier zu unterstützen. Denn er bekommt einen besser qualifizierten Mitarbeiter zurück.

Oft entscheiden Unternehmer dann auch, die entsprechende Weiterbildung direkt im Haus durchzuführen.

Hat der Arbeitgeber kein Interesse daran, eine Fortbildung zu unterstützen, dann gibt es auch die Möglichkeit eine sogenannte Bildungsprämie beim Bund zu beantragen. Diese neuen Förderkonditionen gibt es seit dem 1. Juli 2017.

 

Fazit

Weiterbildungen sind heutzutage fast ein Muss. Wer sich entsprechend besser qualifizieren möchte, der sollte überlegen, welche Bereiche ihn in seiner Branche weiterbringen und für Mitarbeiter, Chefs und Kunden hilfreich und wichtig sein könnten.

Bei einer Weiterbildung gibt es die unterschiedlichsten Wege, um an das fortführende Wissen zu gelangen. Hier spielen nicht nur persönliche Vorlieben eine Rolle sondern auch die Zahl der Teilnehmer und die Zielsetzung des Unternehmens.

Vorheriger Beitrag

Unternehmerinnen starten Petition für Gendergerechtigkeit im Wirtschaftsministerium

Nächster Beitrag

Das Homeoffice sinnvoll einrichten

kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.