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Top Karrieremöglichkeiten für Frauen

Aus der Redaktion

Als Frau hat man es in der Berufswelt nicht gerade leicht. Vor allem dann nicht, wenn man beschließt, Karriere in einem männerdominierten Beruf zu machen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Berufe, in denen auch Frauen ihr Können erfolgreich unter Beweis stellen können.

Typische Frauen- und Männerberufe gibt es nicht

Eine der hartnäckigsten Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in der Arbeitswelt ist die Prävalenz der sogenannten „Frauenberufe“. Ob Arbeit im Sekretariat, der Pflege oder Kinderbetreuung – Frauen sind überproportional häufig in schlechter bezahlten und weniger prestigeträchtigen Jobs vertreten. Dies bringt eine Reihe von Folgen für die berufliche Entwicklung von Frauen mit sich. Erstens kann es zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung führen, bei der Arbeitgeber*innen und Kolleg*innen davon ausgehen, dass Frauen für bestimmte Tätigkeiten besser geeignet wären und deshalb in anderen Bereichen weniger gute Leistungen erbringen würden. Als weitere Folge erhalten Frauen niedrigere Löhne und scheinen weniger Aufstiegsmöglichkeiten zu haben. Um dieses Problem anzugehen, muss die Haltung von Arbeitgeber*innen hinterfragt werden: Welche Arbeiten sind tatsächlich „Frauenarbeit“? Mit einer Änderung dieser Sichtweise, schaffen wir es dann vielleicht auch endlich gleiche Bedingungen für Frauen zu schaffen.

In diesen Berufen kann jeder Karriere machen

Im Folgenden haben wir Berufsfelder aufgelistet, in denen Frauen bereits jetzt sehr erfolgreich sind. Und wir zeigen Branchen auf, die zum Teil bereits von Frauen besetzt sind, wenngleich aber die Spitzenpositionen oft noch in Männerhand liegen.

Jobs im Rechtsbereich

Ein Berufszweig, der sich vor allem in Spitzenpositionen aktuell noch recht verhalten gegenüber Frauen zeigt, ist die Rechtswissenschaft. Der Anteil von Juristinnen liegt bei rund 35 % und stagniert. Dabei gibt es viele Gründe, warum ein Spitzenjob in der Rechtsbranche eine gute Wahl für Frauen darstellt. Zunächst einmal ist es ein krisensicherer und überdurchschnittlich gut bezahlter Beruf. Außerdem ist die Nachfrage, beispielsweise nach einem Rechtsanwalt in Aschaffenburg, groß. Bedarf an qualifiziertem Personal gibt es also durchaus. Im Jahr 2018 wurden laut dem Deutschen Anwaltverein zudem erstmals mehr Frauen als Männer zur Anwaltschaft in Deutschland zugelassen. Dieser positive Trend zeigt, dass die Branche an und für sich für Frauen offen ist und Karrierechancen mit sich bringt.

Top Karrieremöglichkeiten für Frauen: Diese Berufe sind längst nicht mehr außergewöhnlich

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Tätigkeiten im medizinischen Bereich

Aktuell ist nur rund ein Drittel der Ärzte Frauen. Dies ist überraschend, wenn man bedenkt, dass in anderen medizinischen Bereichen wie der Pflege verhältnismäßig viele Frauen tätig sind. Warum gibt es also so wenige Ärztinnen? Einige Experten sind der Meinung, dass dies an den langen Arbeitszeiten und dem Schichtbetrieb liegt. Doch auch das Ärztedasein bietet für Frauen an sich großes Potenzial. Laut der kassenärztlichen Bundesvereinigung gibt es rund 102.000 Arztpraxen in Deutschland. Hierbei können die Öffnungszeiten individuell von den Ärzt*innen selbst festgelegt werden. Für Frauen mit Familie eine durchaus interessante Option, wenn es darum geht, flexibel sein zu müssen und nicht im klassischen 9-to-5-Job arbeiten zu können. Es muss aber nicht unbedingt direkt der Arztberuf sein, der Frauen zu Erfolg in der Medizinbranche verhelfen kann. Auch Hebammen und Physiotherapeutinnen können beispielsweise in ihrem Berufsbild aufsteigen und bei Bedarf auch eine Selbstständigkeit realisieren.

Karriere in der Beauty-Branche

Es mag zwar klischeehaft klingen, in der Beauty-Branche haben Frauen aber besonders gute Karrierechancen. Hier finden sich laut den Daten des deutschen Handelsregisters die meisten Frauen in Führungspositionen. Die Karrieremöglichkeiten sind dabei bunt gemischt. Von der Selbstständigkeit über die Geschäftsführung eines Friseursalons bis hin zur Abteilungsleiterin bei namhaften Kosmetik-Riesen gibt es für Frauen großes Entfaltungspotenzial.

Frauen in Führungspositionen: Noch braucht es häufig Quoten

Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen seltener anzutreffen als Männer. Dabei können Frauen nicht nur für Diversität sorgen, sondern auch frischen Wind in Unternehmen und Belegschaften bringen. Frauen führen häufig anders als Männer, gelten als empathischer und kommunikativer. Da sich aktuelle Führungsstile immer weiter von der Autorität der Führungsperson entfernen, können Frauen diese Rolle zeitgemäß bekleiden. Derzeit braucht es in vielen Unternehmen aber noch Frauenquoten, um die Führungspositionen nachhaltig weiblicher zu gestalten. Denn laut des Statistischen Bundesamts lag der Anteil von Frauen in im Jahr 2019 bei gerade einmal 29,4 %. Ein Wert, den es in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen gilt.

 

 

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