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Mehr berufstätige Frauen im Osten

Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung heraus gefunden hat, gibt es in den neuen Bundesländern nach wie vor wesentlich mehr berufstätige Frauen als in den alten. Das hat sich auch 25 Jahre nach Mauerfall nicht geändert. Im Osten liegt  die Quote der berufstätigen Frauen bei 57,9 Prozent, im Westen bei 50,9 Prozent, diesen Wert hatten die ostdeutschen Bundesländer schon von 9 Jahren erreicht. An der Spitze bei den Bundesländern liegt Sachsen mit 58,5 Prozent, das Schlusslicht bildet das Saarland mit 47,2 Prozent.

Im Osten liegt demnach die Quote von Frauen im Job bei 57,9 Prozent, der Westen kommt auf 50,9 Prozent – den Wert hatten die ostdeutschen Bundesländer schon 2006 erreicht. Spitzenreiter bei den Bundesländern ist Sachsen mit 58,5 Prozent, das Schlusslicht bildet das Saarland mit 47,2 Prozent.

Grund ist die Sozialisation

Als Grund nennt die Studie die unterschiedliche Sozialisation in der DDR und der Bundesrepublik: „Die Ost-Rollenbilder waren sehr lange egalitär geprägt – also beide Geschlechter in der Regel berufstätig. Im Westen ist dieses gleichberechtigte Doppelverdienermodell weniger stark verbreitet. Hier ist meist der Mann der Hauptverdiener“, erklärt Kirsten Witte von der Bertelsmann-Stiftung.

Bundesweit liegt die Beschäftigungsquote der Frauen mit 51,8 Prozent immer noch deutlich hinter der der Männern (59,2 Prozent).

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