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recordJet’s Female Force 2022: Diese weiblichen Artists mischen dieses Jahr die Musikszene auf

Von: Musikvertrieb recordJet

Weibliche Artists sind in der Musikszene immer noch unterrepräsentiert. Dabei gibt es zahlreiche weibliche Künstlerinnen, die zwar noch nicht im Mainstream angekommen sind, aber bereits als Geheimtipp gelten und wir gerade deswegen auf den Schirm haben sollten. Weil wir nicht nur am Frauentag, sondern auch an allen anderen Tagen im Jahr mehr Musik von Musikerinnen streamen sollten, veröffentlicht recordJet eine Übersicht  der Artists, deren Namen – und vor allem deren Musik – wir noch öfter hören werden. Hier kommen die top 5 der recordJet Female Force, die die Musikszene im Jahr 2022 ordentlich aufmischen werden.

1. Elisa Loah

recordJet’s Female Force 2022: Diese weiblichen Artists mischen dieses Jahr die Musikszene aufElisa Loah (24) ist eine vielseitige Künstlerin mit internationalem Potenzial, die sich traut in Deutschland etwas völlig Neues zu machen: Sie kombiniert RnB-Vocals und Spoken Word/Rap, anspruchsvolles Songwriting und Beats mit modernen populären Drums. Dabei klammert sie sich nicht nur an ein Genre,  sondern experimentiert mit RnB, HipHop, Pop und Elementen aus Reggaeton. In Kooperation mit adidas und Zalando war sie außerdem Teil der #alwaysoriginal Kampagne. Beliebte Tracks sind beispielsweise “Baby Boy” und “Chardonnay”.

„Als weibliche Künstlerin in einer männerdominierten Industrie steht man vor vielen Herausforderungen. Durch meine Kunst, meinen Style und meine Vision löse ich mich von den Erwartungen in meinem Umfeld und finde Freiheit und Bestärkung in meiner Weiblichkeit, in dem ich kompromisslos mein Ding durchziehe und mich nicht von der Industrie oder der Gesellschaft einschränken und beeinflussen lasse.“

2. VØR

recordJet’s Female Force 2022: Diese weiblichen Artists mischen dieses Jahr die Musikszene aufLena Möller (25) ist VØR – der Name geht auf die germanische Göttin der Wahrhaftigkeit, Liebe und Gerechtigkeit zurück. Sie ist im Indie-Pop zuhause und Ihre ersten EPs “Liminal” (2018) und “Liminal II” (2020) erinnern an Lana Del Rey oder Florence + the Machine. Außerdem stand sie schon als Support-Gig für Musikgrößen wie Y’akoto und Bill Ryder-Jones auf der Bühne. Ihre Mission ist es, den Hörer:innen zu vermitteln, dass sie mit Ängsten und Depressionen nicht alleine sind. Tiefgründige Texte sind ihr Ding: Sie setzt sich durch und mit ihrer Musik mit psychischen Erkrankungen und den damit verbundenen Ängsten auseinander. Im März veröffentlicht sie ihr Debütalbum “Honey” mit ihrem Produzent Nico KIZ (K.I.Z).

„Ich finde es mittlerweile sehr scheinheilig, wie Bookingagenturen und Musiklabels mit Feminismus umgehen. Es ist sehr leicht auf den Social Media Plattformen zu schreiben, dass mehr Frauen in den Vordergrund gehören. Ich sehe aber nicht, dass dieser Enthusiasmus auch in die Realität umgesetzt wird. Da ist noch Luft nach oben, liebe Musikindustrie.“

3. Lahra

recordJet’s Female Force 2022: Diese weiblichen Artists mischen dieses Jahr die Musikszene aufLahra (18) verbindet mit ihrer Musik verschiedene ästhetische Richtungen, wie melodische Avantgarde-Pop-Elemente mit House-beeinflussten Instrumentalstrukturen. Diese werden von der Blüte ihrer Jugend – der Ära der ästhetischen Bewegungen – beeinflusst. Damit kreiert die Österreicherin mit serbischen Wurzeln ein musikalisches Spektrum, das von tanzbaren Balladen bis hin zu urbanen Crossovern mit Genres wie HipHop und RnB reicht.

„Schon seit Kleinauf träumte ich davon, Sängerin zu sein. Es war nicht immer leicht, andere davon zu überzeugen meinen Karrierewunsch als ‘echte Arbeit’ anzuerkennen – erst recht da ich als junge Frau in einer überwiegend männlichen Branche arbeite. Der Gedanke daran, dass meine Werke, Menschen, die eine schwere Zeit erleben, trösten und ihnen einen Rückzugsort bieten können, oder dass ich vielleicht ein junges Mädchen dazu inspirieren kann, ihren Träumen zu folgen sind jede Anstrengung wert. Kunst ist etwas, dass Menschen zusammenbringen und nicht spalten sollte.“

4. Mama Malou

recordJet’s Female Force 2022: Diese weiblichen Artists mischen dieses Jahr die Musikszene aufMama Malou (19) heißt eigentlich Selma und ist Rapperin aus Hamburg. Sie bereichert die männerdomäne Rap um eine wertvolle Frauenstimme. Bekannt ist sie unter anderem aus dem legendären Above Ground Live Rap Session Youtube-Kanal ABOVEGROUND 3 SESSION #13. Ihr erste Single “So wie keiner” promoted sie momentan über recordJet.

„Das Game wird dominiert von Männern. Überall trifft man auf männliche Artists, Produzenten, Labelbetreiber, A&Rs. Als Künstlerin wird man hier oft nicht ernst genommen – auf die eigenen künstlerischen Visionen und Wünsche wird wenig Rücksicht genommen – gerade weil hier oft die weibliche Perspektive fehlt. Besonders im Rap muss man sich als Frau den Platz im Spotlight besonders hart erkämpfen. Wir müssen uns alle mit mehr Respekt, Achtung und Empathie begegnen – in der Musikindustrie und in der Gesellschaft, dann wird es auch für benachteiligte Gruppen einfacher. Das wird ein langer Weg – aber wir können das schaffen, wenn wir Frauen und Männer nicht gegeneinander ausspielen sondern zusammenhalten.“

5. Evîn

recordJet’s Female Force 2022: Diese weiblichen Artists mischen dieses Jahr die Musikszene aufEvin Kücükalim (26), bekannt als Evîn ist Sängerin, Produzentin und Songwriterin, die R&B, Soul und ihre Wurzeln mit melancholischen Vibes verbindet. Ihre Songs werden von starken Beats angetrieben, aber auch rein melodische, gefühlvolle Songs sind in ihrem Repertoire zu finden. Für den Songwriting-Prozess nutzt sie neben ihrer Stimme außerdem Klavier, Gitarre und den Computer.

„Feminismus ist für mich ein immer wichtigeres Thema geworden, welches definitiv einen Platz in meiner Musik gefunden hat. Ich werde mir meiner Rolle als Frau in der Musikindustrie immer bewusster und ich möchte ein Vorbild für andere independent FLINTA*-Artists sein. Durch Sounds, Melodien, Chords und Texten kann ich meinen eigenen Vibe erschaffen und das ermutigt mich jeden Tag aufs Neue. Lange habe ich mich nicht getraut, aber jetzt bin ich froh immer mehr und intensiver zu produzieren. Für mich ist es so empowernd selber Songs und Beats schreiben zu können, ohne dass mir jemand dabei helfen muss. Ich kann direkt die Ideen aus meinem Kopf verwirklichen.“

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