Gründerinnen im Porträt

AVA Kinderbetreuung: 1:1-Betreuung zuhause für mehr Chancengleichheit

Christina Tropmann-Hassani ist die Gründerin der AVA Kinderbetreuung GmbH. Inspiriert wurde sie von der Überzeugung, dass ‚Chancengleichheit nicht nur ein Ideal, sondern eine konkrete Notwendigkeit ist‘. Deswegen bieten sie und ihr Team bei AVA eine einzigartige Betreuungslösung an, nämlich eine 1:1-Betreuung direkt bei den Familien zu Hause. Diese individuelle Betreuung ermöglicht es sowohl Frauen als auch Männern, Beruf, Studium und Familie erfolgreich zu vereinbaren. Ihr Ziel ist es, ein Gleichgewicht zu schaffen, das es Familien ermöglicht, ohne Kompromisse zu wachsen und zu gedeihen.

Was ist die Besonderheit Ihres Start-ups?

AVA ist ein Pionier in der Kinderbetreuung, der die traditionellen Grenzen sprengt. Wir bieten maßgeschneiderte 1:1-Betreuung direkt bei den Familien zu Hause, was weit über die Möglichkeiten einer normalen Kita hinausgeht. Diese individuelle und intensive Betreuung ermöglicht es Eltern, Beruf und Familie ohne Kompromisse zu vereinbaren. Unsere Betreuer sind dabei mehr als nur Mitarbeiter – sie sind Wegbereiter für eine Zukunft, in der Karriere und Familie harmonisch koexistieren und sich gegenseitig bereichern.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Meine berufliche Reise hat mich durch unterschiedliche Stationen geführt, die alle zu meinem heutigen Wirken beigetragen haben. Eine davon war meine Erfahrung in der Personalabteilung eines großen Konzerns. Dort sah ich, wie häufig hochqualifizierte Frauen sich aufgrund fehlender Unterstützung zu Hause auf Teilzeitarbeit beschränkten, obwohl sie das Potenzial und den Wunsch hatten, mehr zu leisten. Diese Beobachtungen, zusammen mit meinen persönlichen Herausforderungen während meines Studiums der interdisziplinären Ingenieurwissenschaften, als ich mit der Schwierigkeit konfrontiert wurde, Studium und Kind zu vereinen, stärkten meine Entschlossenheit-AVA zu gründen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Ich wurde inspiriert, AVA zu gründen, als ich persönlich die Herausforderung erlebte, Studium und Kind zu vereinbaren. Mein Ziel war es, eine Lösung zu schaffen, die es Eltern – Müttern und Vätern gleichermaßen – ermöglicht, ihre beruflichen Ambitionen zu verfolgen, ohne bei der Kinderbetreuung Abstriche machen zu müssen. Diese Erfahrung öffnete mir die Augen für die Notwendigkeit flexibler und einfühlsamer Kinderbetreuungslösungen, die das moderne Familienleben unterstützen und gleichzeitig berufliche Chancengleichheit fördern.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?

Mein wichtigster Mentor ist mein Mann, der mir mit seiner Erfahrung als Unternehmer und seinem Verständnis für Gleichberechtigung stets zur Seite steht. Darüber hinaus habe ich mir in Momenten der Unsicherheit viel Wissen selbst angeeignet. Ich bin eine begeisterte Autodidaktin, die stets nach neuen Lernmöglichkeiten sucht, sei es durch das Lesen von Fachliteratur, das Absolvieren von Weiterbildungen oder das direkte Ansprechen von erfolgreichen Menschen, die ich bewundere. Diese Menschen, die in ihren jeweiligen Bereichen Pionierarbeit geleistet haben, haben mir oft wertvolle Ratschläge und neue Perspektiven eröffnet.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Eine ständige Herausforderung ist es, Unternehmen und Hochschulen für die Bedeutung unseres Services zu sensibilisieren. Trotz der offensichtlichen Vorteile ist es oft schwierig, sie davon zu überzeugen, in eine solche Art der Kinderbetreuung zu investieren. Um diese Herausforderung zu meistern, suche ich aktiv nach Partnern, die mit mir zusammen AVA groß machen und die Idee in die Welt tragen möchten. Gemeinsam streben wir danach, das Bewusstsein zu erhöhen und die Vorteile unseres einzigartigen Betreuungskonzepts zu demonstrieren, um so einen positiven Wandel in der Kinderbetreuung zu bewirken.

Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?

Unsere stärkste Vermarktungsstrategie bei AVA ist die Nutzung unserer authentischen Geschichte. Als dreifach Mutter, die die Herausforderungen der Kinderbetreuung selbst erlebt hat, spreche ich direkt die realen Bedürfnisse und Probleme unserer Kunden an. Durch gezieltes Storytelling in unseren Marketingmaterialien schaffen wir eine tiefe emotionale Resonanz bei unserer Zielgruppe. Diese ehrliche und persönliche Herangehensweise hat AVA geholfen, Vertrauen aufzubauen und eine starke Gemeinschaft um unsere Marke zu formen.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?

Die Gründung von AVA wurde ausschließlich durch Eigenkapital finanziert, unterstützt durch den sofortigen Gewinn eines ersten Kunden. Dieser direkte Erfolg gab mir die Freiheit und Flexibilität, AVA genau nach meinen Vorstellungen zu gestalten und organisch wachsen zu lassen.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?

Mein Traum für AVA ist es, ein Vorbild für Chancengleichheit zu sein, sowohl für Frauen und Männer als auch für Familien, die oft benachteiligt sind. Ich strebe danach, eine Welt zu schaffen, in der Familien ihre beruflichen und privaten Ziele harmonisch vereinen können. Persönlich erfülle ich mir den Traum einer Yoga-Ausbildung, um mein inneres Gleichgewicht zu stärken. Zudem träume ich von einer Weltreise und dem Eröffnen eines kleinen Lokals, das ein Treffpunkt der Vielfalt und des Miteinanders ist.

Ihr Tipp: Was würden Sie anderen Gründerinnen empfehlen?

Vertraut auf eure innere Stimme und lasst euch nicht von Zweifeln oder negativen Stimmen beirren. Eure Vision ist ein Geschenk – habt den Mut, sie in die Welt zu tragen. Glaubt an euch selbst, an eure Fähigkeiten und an die Kraft eurer Ideen. Es ist dieser unerschütterliche Glaube, kombiniert mit der Bereitschaft, Risiken einzugehen und aus Fehlern zu lernen, der den Weg zum Erfolg ebnet.

Vielen Dank und viel Erfolg!

Hier geht es direkt zur Website von AVA Kinderbetreuung: www.ava-kinderbetreuung.de

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