Gründerinnen im Porträt

Einfach machen! – Die Gründung von „INGE schenkt“

INGE ist keine Person. Oder eigentlich doch. So etwas wie ein Avatar. INGE ist die Abkürzung INdividuelle GEschenke – mittlerweile wird Gründerin Melanie Sommer aber genauso häufig mit INGE angesprochen wie mit ihrem richtigen Namen.

INGE schenkt Geschenke abseits des Mainstreams

Logo_INGE_schenktMelanie Sommer berät Unternehmen und Privatpersonen wenn es um Geschenke geht. Das reicht vom Konfimations- oder Hochzeitsgeschenk innerhalb einer Familie bis hin zu Give aways für Messen oder Mitarbeiter- und Kundengeschenke zu Weihnachten. Es sollen schließlich Geschenke sein, die in Erinnerung bleiben und nicht in der großen Sammelkiste der Messegeschenke verschwinden.

Dabei bleibt es nicht nur bei der Idee. „INGE schenkt“ entwickelt auch ganz neue Sachen und findet die entsprechenden Lieferanten dazu. Oder kauft ein und verpackt. Ganz nach Kundenwunsch.

Die Gründerinnen-Story

Doch wie kommt man auf so eine Gründungsidee und wie hat das mit der Umsetzung geklappt? SHEworks! hat Melanie Sommer zum Interview gebeten.

Melanie Sommer von INGE schenkt

INGE aka Melanie Sommer

Frau Sommer, was gab den Impuls sich selbstständig zu machen?

Es gab diverse Impulse. Der ausschlaggebendste Punkt war, dass ich nach zig Jahren in den Bereichen Werbung, Marketing und PR endlich einmal – mehr oder minder – komplett selbstbestimmt arbeiten wollte: Frei entscheiden, wann ich wo und vor allem auch wie viel ich arbeite.

Wie lange haben Sie gebraucht von der ersten Idee bis zur Anmeldung des Unternehmens?  

Lange. Die erste grobe Idee zu meiner Geschäftsidee hatte ich bereits 2006. Gegründet habe ich Ende 2013. Von 2006 bis 2012 habe ich mich allerdings nicht wirklich mit der Idee auseinandergesetzt. Sie war da, hat mich und mein Leben begleitet. Näher damit beschäftigt, den Markt geprüft etc. habe ich mich erst Ende 2012.

Was waren die größten Hemmnisse?

Mein Gedanke war immer: „Ich weiß nicht, wovor ich mehr Angst habe. Vor dem Erfolg oder vorm Scheitern.“ Lange Zeit war ich durch diese Denkweise wie gelähmt. Susanne Westphal, Inhaberin von SueWest Communications, sagte dann beim gemeinsamen Kaffee: „Einfach machen.“ Das war für mich ein Wendepunkt. „Einfach machen“ ist für mich zu so einer Art Leitsatz geworden.

Wer oder was hat Sie unterstützt?

Die namentliche Erwähnung spare ich mir mal: Das wären eindeutig zu viele. Zusammengefasst würde ich sagen: Mein Freund, meine Familie und meine Freunde, sowie diverse Netzwerke. Ganz besondere Unterstützung habe ich durch meinen Halbhund. Der trägt zwar nichts zum Geschäft bei, sorgt aber für einen täglichen Ausgleich an der frischen Luft und fürs seelische Gleichgewicht.

Haben Sie Förderprogramme genutzt / beantragt?

Nein.

Was würden Sie mit dem Wissen von heute anders machen?

Ich würde mehr Vorarbeiten leisten und nicht so einen Kaltstart hinlegen, wie ich es dann letztendlich gemacht habe.

Welche Netzwerke nutzen Sie?

Ich bin unterwegs auf Twitter, Facebook und Instagram. Außerdem bin ich aktiv bei XING  und in verschiedenen Frauennetzwerken wie SHE works! und Frau im Business. Um nur meine zwei liebsten zu nennen.

Ihr Tipp für Gründerinnen:

Glaube an dich. Glaube an deine Idee. Selbstständig bedeutet NICHT selbst und ständig – es sei denn, du möchtest es genau so.

Vielen Dank!

Auch SHEworks! hat den Service von INGE schenkt schon genutzt. Herausgekommen ist unser individuelles Visitenkartenbüchlein, dass schon viele Messebesucher glücklich gemacht hat.SHEworks Visitienkartenbüchlein

 

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