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Bewerbungsfrist verlängert – noch bis 15. Juli bei proTechnicale bewerben

Das Abitur ist geschafft. Doch wie geht’s weiter? Abiturientinnen, die eine Studienorientierung im MINT-Bereich suchen, können sich noch bis 15. Juli 2020 bei proTechnicale bewerben. Der erste Schritt besteht in der Registrierung unter www.protechnicale.de/bewerben.

Das nächste Orientierungsjahr startet am 1. Oktober 2020 am ZAL TechCenter in Hamburg. Die ersten Teilnehmerinnen stehen bereits fest, doch einige der 14 Plätze sind noch frei. „Wir haben im Juni noch Anfragen von Schülerinnen bekommen, die sich ein Jahr zur Studienorientierung wünschen. Vielen von ihnen fehlte bislang die Zeit, sich in Ruhe Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Häufig nannten sie Corona-bedingte Entwicklungen als Grund, etwa verzögerte Abiturprüfungen“, berichtet Friederike Fechner, Projektleiterin von proTechnicale. Ihnen soll mit der verlängerten Frist die Chance auf eine Bewerbung gegeben werden.

Persönlichkeit entwickeln

Das elfmonatige Programm richtet sich an junge Frauen, die zwischen Abitur und Studium stehen und sich für Technik und Naturwissenschaften begeistern. Gute Noten sind für eine Bewerbung bei proTechnicale keine Grundvoraussetzung. Es geht vielmehr um ein ausgeprägtes Interesse an MINT-Themen, eine große Neugierde und den Willen, sich mit seinen individuellen Fähigkeiten einzubringen. Friederike Fechner betont außerdem die Bereitschaft, sich weiterentwickeln zu wollen: „Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung stehen regelmäßig auf der Agenda. Das reicht von Business-Knigge über Improvisationstheater bis hin zu Vocal Coaching.“

Technik und Philosophie

Außerdem verknüpft proTechnicale die Bereiche Technik und Philosophie. Warum? Die Technikerinnen von morgen tragen eine Verantwortung für die Gesellschaft und die Umwelt, so Fechner. Planen und entwickeln die jungen Frauen in Zukunft eigene Projekte, sollen sie dabei auch ethische Aspekte berücksichtigen. Die Basis dafür wird bei proTechnicale gelegt. Daneben stehen Seminare zu Technischem Zeichnen, Hochschulmathematik und -physik ebenso auf dem Programm wie das Verfassen der ersten wissenschaftlichen Projektarbeit.

Die theoretischen Phasen werden ergänzt von praktischen Modulen, wie mehrwöchigen Unternehmenspraktika. Inhaltliche Schwerpunkte legt das Programm auf die Bereiche Erneuerbare Energien sowie Luft- und Raumfahrttechnik.

proTechnicale wird gefördert von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) der Stadt Hamburg und Partnern aus der Wirtschaft.

Über proTechnicale

proTechnicale ist eine Initiative der gemeinnützigen Sophia.T GmbH. Seit 2011 bietet sie Abiturientinnen umfassende Orientierung im Bereich technische Studiengänge und Berufe. Das Programm ist Teil des Luftfahrtclusters der Stadt Hamburg und wird gefördert von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI). Weitere Unterstützung kommt von nationalen und internationalen Partner-Unternehmen. Das kostenpflichtige Programm bietet ein umfangreiches Stipendienprogramm und ist BAföG-berechtigt. Die Hamburger Homebase liegt im Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL TechCenter), einem der innovativsten Luftfahrtforschungszentren weltweit. Jedes Jahr nehmen vom 1. Oktober bis zum 31. August des Folgejahres 14 Abiturientinnen teil. Wichtigstes Kriterium ist ein ausgeprägtes Interesse an MINT-Themen und Einsatzwille.

Mehr Informationen unter www.protechnicale.de

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