Gründerinnen im Porträt

Emmora: Plattform rund um Tod und Trauer

Emmora ist eine Plattform, die sämtliche Informationen, Dienstleistungen und Produkte rund um Tod und Trauer bündelt. Gegründet wurde Emmora 2019 von Victoria Dietrich und Evgeniya Polo. Mit einem inzwischen 6-köpfigen Team – davon fünf Frauen – arbeiten die beiden unermüdlich daran, Emmora zu dem umfassenden, zielgruppenübergreifenden digitalen Begleiter zum Thema Lebensende zu machen.

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?

Mit unserer Plattform Emmora treiben wir die Digitalisierung der Bestattungsbranche voran und verfolgen dabei das Ziel der umfassende, zielgruppenübergreifende und digitale Begleiter zum Thema Lebensende zu werden. Die empathische, persönliche und individuelle Beratung unserer Kunden ist für uns dabei das Wichtigste. Wir bieten einen transparenten Überblick in Sachen Bestattungsplanung, beraten zu den Möglichkeiten einer Vorsorge und ermöglichen weiterführende Unterstützung für Trauernde.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?

In dem ersten Jahr seit der Gründung konnten wir bereits ein weitläufiges Netzwerk aus Bestattern, Trauerrednern und anderen Dienstleistern aufbauen, mit dem wir unseren Kunden einen bestmöglichen und persönlichen Service bieten können. Unser Angebot findet bei Kunden Anklang und wir sind dankbar, dass wir Angehörige in den schwersten Stunden unterstützen können. Auch findet unser Podcast „ende gut.“ zu den Themen Tod und Trauer großen Anklang – wir zählen bereits über 15.000 begeisterte Hörer/innen!

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Als Gründer-Duo ergänzen wir uns mit unseren bisherigen Lebensläufen perfekt. Evgeniya hat bereits einige Erfahrungen in der strategischen Beratung und im Aufbau von digitalen Start-ups (z.B. Rocket Internet, Amorelie) und bringt bei Emmora ihre Expertise in der Produktentwicklung und dem digitalen Marketing ein. Victoria bildet den Gegenpart im Bereich Brand Management und Sales. Hintergrund ist ihre Zeit bei der Reederei Maersk, wo sie als Teamlead den Fokus auf Kooperationen und Finanzen hatte.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Auslöser für die Gründung waren persönliche Erfahrungen mit dem Thema Tod und Bestattung. Unser Antrieb war es mit unserem Start-up neue Wege zu gehen und Menschen in der emotional schwierigsten Zeit zu helfen. Das Wissen, dass das Tabuthema Tod und die nach wie vor sehr eingestaubte Bestattungsbranche dabei eine besondere Herausforderung ist, hat uns nur noch mehr motiviert Emmora zu gründen. Denn schon von klein auf hatten wir den Drang selber zu gestalten und Freude daran Lösungen zu finden, wo andere vielleicht eher Probleme sehen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?

Besonders schön ist für uns die Unterstützung und der offene Austausch, sowohl in der Branche, als auch der Zusammenhalt in der Start-up- und Gründerszene. Dank der Hilfe vom Grace Female Accelerator (wo wir uns kennengelernt haben) und APX konnten wir bereits ein großes Netzwerk an Wegbegleitern aufbauen, die uns mit ihren unterschiedlichen Expertisen und beruflichen Erfahrungen jederzeit zur Seite stehen.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Als Gründerinnen stehen wir jeden Tag vor kleinen (und manchmal auch großen) Herausforderungen. Seien es technische Komplikationen auf der Website, die intensive Betreuung eines Kunden oder Verzögerungen in der Produktentwicklung – Es ist ein stetiger Lernprozess. Unser Erfolgsrezept für herausfordernde Tage: Ruhig bleiben, offen sein, zuhören und vor allem: Hilfe annehmen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam?

Um die Bekanntheit von Emmora auszuweiten, setzen wir auf drei Säulen – Netzwerk, Brand, und Marketing. Wir pflegen enge Beziehungen in der Bestattungsbranche und Gründerszene. Nutzen digitale Marketingmaßnahmen und bespielen zeitgemäße Formate, wie beispielsweise unseren Podcast “ende gut.”, um das Thema Lebensende zu enttabuisieren und Emmora als digitalen Begleiter beim Thema Tod und Trauer zu etablieren.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?

Für uns ist die Entwicklung der Emmora Plattform eine Herzensangelegenheit – wir wollen neue Standards setzen und Menschen in schwierigen Momenten bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig möchten wir ein Team und eine Firma aufbauen, die modern aufgestellt ist – in der flexibel gearbeitet wird, wo gemeinsam Ideen entwickelt werden und alle an einem Strang ziehen – denn nur eine hohe Zufriedenheit innerhalb des Teams führt zu großen Erfolgen.

Ihr Tipp: Was würden Sie anderen Gründerinnen empfehlen?

Unser Rat: machen! Fragen! Wagen! Traut euch, euren Ideen und Träumen nachzugehen und sie zu verwirklichen. Es gibt nichts, was ihr nicht schaffen könnt. Und das wichtigste: Ihr müsst keine Herausforderung alleine meistern, holt euch Hilfe, wenn nötig!

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