Personal

Stellenanzeigen bei Google über Ads, Google for Jobs & SEO

Aus der Redaktion

Wir merken es alle: das Recruiting, wie es jahrzehntelang betrieben wurde, funktioniert nicht mehr. Der Fachkräftemangel beherrscht uns, Vakanzzeiten sind so lang wie nie zuvor und viele Unternehmen müssen ihre Leistungen schon reduzieren, weil Personal fehlt. Das Suchverhalten der Menschen hat sich verändert. Im „War for Talents“ gilt es daher, geschickt zu agieren, und sich und seine offenen Stellen für potenzielle Bewerber sichtbar zu machen.

Google – die ideale Plattform für Stellenangebote

Für Tristan Niewöhner, Gründer und Geschäftsführer der persomatch GmbH und einer der führenden Experten für das Thema Suchmaschinenmarketing im Rahmen der Personalakquise, ist Google der ideale Ort, um seine Stellenanzeigen zu platzieren. Folgende Fakten erklären, warum:

  • Mit einem Marktanteil von über 95 % in der mobilen Suche und 86 % in der Desktop-Suche (Statista, April 2020), ist Google, die Suchmaschine aus Mountain View, ungeschlagener Marktführer
  • Mit monatlich über 70 Millionen Suchanfragen zum Thema „Jobs“ allein in Deutschland ist Google auch in diesem Bereich der absolute Marktführer
  • 75 % aller Jobsuchenden starten ihre Jobsuche auf Google, und 84 % aller Schulabgänger nutzen Google für die Suche nach einem Ausbildungsplatz, Tendenz jeweils steigend

Google ist also der Ort, wo die wechselwilligen Arbeitnehmer nach neuen Stellen suchen – also ist dies genau der Ort, an dem Stellenanzeigen platziert werden sollten.

3 Möglichkeiten, um Stellenanzeigen auf Google zu platzieren

Auf Google gibt es drei Möglichkeiten, um seine Stellenanzeige zu platzieren:

  • Als Google Anzeige
  • In der Google for Jobs Box
  • Als organisches Ergebnis (Google SEO)

Google Anzeige:

Heutzutage wird alles gegoogelt, auch der neue Job. Wir wissen aber auch: aber der zweiten Suchergebnisseite wird es uninteressant. Ziel ist es also, die Stellenanzeige auf der ersten Seite, und hier so weit oben wie möglich, zu platzieren. Mit den entsprechenden Kenntnissen im Bereich Suchmaschinenmarketing (SEA) gelingt das auch.

Der erste Fokus muss auf den Keywords liegen, die sind das A und O im Suchmaschinenmarketing. Die grundsätzliche Frage, die man sich stellen muss, lautet: „Welche Suchwörter werden von den Jobsuchenden tatsächlich genutzt? Die Stellenbezeichnungen, die von kreativen Köpfen der Personalabteilungen entwickelt werden, haben häufig nichts mit den Jobtiteln zu tun, nach denen die potenziellen Bewerber suchen. Hier besteht meistens ein Optimierungsbedarf. Bei persomatch hat man vor dem operativen Start zum Beispiel 25.000 Jobs eingehend analysiert, was die Art und Weise betrifft, wie diese Jobs gesucht werden. Der daraus aufgebaute intelligente Algorithmus versorgt nun jedes Stellenangebot mit 500 bis 900 Suchwortkombinationen, um die Bewerber bestmöglich zu erreichen.

Ein weiterer Vorteil von Google Anzeigen ist die regionale Steuerbarkeit. Man kann also das Ausspielen einer Anzeige anhand der geografischen Position des potenziellen Bewerbers beeinflussen. Auch kann man beim ersten Klick auf die Stellenanzeige einen sogenannten „Cookie“ setzen, sodass der Internet-Nutzer immer wieder an diese Stellenanzeige erinnert wird.

Mit diesen Möglichkeiten kann das Ausspielen der Stellenanzeige sehr präzise auf die gesuchte Zielgruppe angepasst werden, was Streuverluste so gut wie ausschließt.

Google for Jobs:

Google for Jobs ist keine Jobbörse im herkömmlichen Sinn, man kann also keinen Platz in der Box buchen. Gibt ein Nutzer seine Wunsch-Stelle in die Google-Suche ein, werden alle relevanten Jobangebote in der blauen Box übersichtlich dargestellt. Dafür nutzt Google die Stellenanzeigen, die im Internet bereits vorliegen (auf Seiten von Jobbörsen oder auf unternehmenseigenen Karriereseiten zum Beispiel). Damit Google die Stellenanzeigen lesen und für relevant befinden kann, müssen sie gewissen Vorgaben entsprechen. Niewöhner empfiehlt, alle relevanten Kriterien zu erfüllen, die von Google vorgegeben werden. Dabei geht es um Basics wie z. B. die Optimierung der eigenen Seiten für die mobile Suche, dem Einsatz von strukturierten Daten, sprechenden URLs oder auch die Ladezeit. Ein wesentlich entscheidender Faktor ist darüber hinaus die Aufbereitung der Stellenausschreibungen anhand festgelegter Standards. Unternehmen müssen sich mit dem Thema „Strukturierte Daten“ auseinandersetzen. Google hat mit anderen Global Playern schon vor Jahren die Seite www.schema.org ins Leben gerufen, auf der dargestellt wird, wie Jobangebote für Suchmaschinen bestmöglich aufbereitet werden können.

Google SEO:

Unter der Google for Jobs Box erscheinen die organischen Suchergebnisse. Um hier einen guten Platz – noch auf der ersten Seite – zu erreichen, müssen gewisse Dinge beachtet werden. Das sind zum einen technische Optimierungen der Karriereseite, allerdings darf auch der Inhalt nicht vergessen werden: Content is King! Google bestraft mit einem schlechten Ranking, wenn ein gleicher Inhalt unter verschiedenen URLs zu finden ist. Das passiert häufig, wenn die gleiche Stellenanzeige auf verschiedenen Jobbörsen und Portalen zur Verfügung gestellt wird.

Fazit

Google ist ein perfekter Ort, um sich mit seinen Stellenangeboten auffindbar zu machen. Wenn man geschickt agiert, kann man erreichen, dass die eigene Stellenanzeige dreimal auf der ersten Google Suchergebnisseite erscheint: zuerst oben als Anzeige, dann in der Google for Jobs Box, und zum Abschluss noch in den organischen Sucherergebnissen. persomatch kann in allen drei Bereichen unterstützen. Machen Sie sich und Ihre Stellenanzeige auffindbar! www.persomatch.de

Vorheriger Beitrag

Bewerbungsphase für den Energy Efficiency Award 2022 läuft

Nächster Beitrag

Emily-Roebling-Preis 2022: Jetzt bewerben!

kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.