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Innovative Recruiting-Strategien: 10 Recruiting-Trends, die Sie 2022 nutzen sollten

Aus der Redaktion

Angesichts des Fachkräftemangels ist es für Unternehmen schwierig, qualifiziertes Personal zu finden. Um offene Stellen zu besetzen, kommt es auf neue Recruiting-Strategien und Kreativität an. Stellenausschreibungen sind nach wie vor wichtig, doch müssen sich Unternehmen auch attraktiv präsentieren. Die Unternehmenskultur spielt eine entscheidende Rolle. Sie macht das Unternehmen nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für potenzielle Bewerber attraktiv. Das sind die 10 wichtigsten Recruiting-Trends.

Moderne Stellenanzeigen online erstellen

Stellenanzeigen müssen sich von der Masse abheben, aussagekräftig sein und ansprechend wirken. Die Online-Bewerbung gewinnt immer mehr an Bedeutung, was auch für Online-Stellenanzeigen gilt. Moderne Stellenanzeigen erstellen können Unternehmen auf Online-Stellenbörsen. Das bietet den Vorteil, dass eine Zielgruppe definiert und mit dem Text angesprochen wird. Die wichtigsten Elemente einer solchen Stellenanzeige sind

  • Vorstellung des Unternehmens mit seinen Tätigkeitsbereichen
  • Beschreibung des Aufgabenprofils der zu besetzenden Stelle
  • Anforderungsprofil für Bewerber
  • Nennung von Benefits.

Recruiting-Strategien: Attraktive Unternehmenskultur

Zu den wichtigsten Recruiting-Strategien gehört eine attraktive Unternehmenskultur, um die Erwartungen potenzieller Bewerber zu erfüllen. Bereits im Bewerbungsprozess sollen Bewerber Einblicke in die Unternehmenskultur erhalten. Unternehmen können in eine gute Beratung investieren, um ihre Unternehmenskultur zu verbessern.

Karriereseiten des Unternehmens erstellen und positionieren

Mit einer Karriereseite können Unternehmen die Kandidaten gezielt auf sich aufmerksam machen. Karriereseiten stellen eine Unterseite der Unternehmenswebseite dar. Sie informieren über die aktuellen Jobangebote, aber auch über Teams, Unternehmenskultur, Arbeitsalltag und Tätigkeitsbereiche. Damit die Karriereseiten als Recruiting-Strategien tatsächlich funktionieren und potenzielle Bewerber ansprechen, müssen sie immer auf dem neuesten Stand sein und gepflegt werden.

Offene Stellenbeschreibungen für Initiativbewerbungen

Offene Stellenbeschreibungen gewinnen bei den Recruiting-Trends immer mehr an Bedeutung. Sie sprechen weniger spezielle Fähigkeiten und Erfahrungen an, sondern setzen vermehrt auf Persönlichkeitsmerkmale und sind informell geschrieben. Kandidaten werden auch dann ermutigt, sich zu bewerben, wenn sie nicht alle Qualifikationen mitbringen. Potenzielle Kandidaten werden nicht von einer Stellenausschreibung abgeschreckt und können sich bewerben, wenn es mit den richtigen Einstellungen und der Persönlichkeit passt. Die entsprechenden Qualifikationen können die Kandidaten später noch erwerben.

Mitarbeiterempfehlungen

Motivierte Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens und können auch bei der Gewinnung von Bewerbern helfen. Aus erster Hand können die Mitarbeiter über ihre Erfahrungen im Unternehmen berichten und potenzielle Bewerber motivieren. Die Mitarbeiter können einschätzen, ob Freunde, Nachbarn oder Verwandte als Bewerber infrage kommen. Die Mitarbeiterempfehlungen funktionieren am besten, wenn die Mitarbeiter mit einer Prämie belohnt werden.

Hybride Arbeitswelten

Nicht erst seit der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Home-Office für viele Mitarbeiter haben sich hybride Arbeitswelten etabliert. Sie sind auch wichtige Recruiting-Strategien, um potenzielle Bewerber anzusprechen. Viele Mitarbeiter möchten nicht alle Tage nur im Büro arbeiten. Sie wünschen sich mobile Arbeit im Home-Office, aber auch Remote Work von einem beliebigen Platz. In den Stellenbeschreibungen sollten Unternehmen auf hybride Arbeitswelten hinweisen.

Active Sourcing und Network

Mit Active Sourcing werden Personen direkt auf sozialen Netzwerken, Messen, Workshops oder Hochschulveranstaltungen angesprochen. Recruiter sprechen Kandidaten für eine Stelle gezielt an, doch ist die richtige Vorgehensweise wichtig. Die Ansprache muss individuell und professionell erfolgen. Wichtig ist, dass über Hintergrundinformationen zu den Kandidaten recherchiert wird. Hat ein Kandidat aktuell noch kein Interesse, kann er im Talentpool gespeichert werden. Solche Kandidaten können beispielsweise von anderen Unternehmen, von Fachkräfte-Vereinigungen oder von Hochschulen kommen.

Inbound Recruiting

Die Methode für das Inbound Recruiting hat ihren Ursprung im Marketing. Eine Zielgruppe muss definiert werden, um dann über die Kanäle angesprochen zu werden, auf denen sie aktiv ist. Auf diesen Kanälen werden für diese Personen relevante Informationen und Inhalte platziert. Damit sich Kandidaten bewerben und mit dem Unternehmen identifizieren können, müssen ihnen die Informationen einen echten Mehrwert bieten. Mit dieser Strategie werden auch Menschen angesprochen, die sich eigentlich noch gar nicht bewerben wollen, da sie noch im Arbeitsverhältnis stehen. Mit den Informationen können sie für eine Bewerbung überzeugt werden.

Social Recruiting

Zu den aktuellen Recruiting-Strategien gehört Social Recruiting auf Social Media Kanälen, das vor allem jüngere Kandidaten anspricht. Um Bewerber anzusprechen, müssen Unternehmen ihre eigene Social Media Strategie entwickeln und ihr Unternehmensprofil erstellen. Stellenanzeigen können gepostet werden.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist ein wichtiges Thema, das auch bei den Recruiting-Trends genutzt werden kann. Beim Robot Recruiting wird die Suche nach Arbeitskräften zumindest teilweise automatisiert. Selbstlernende Algorithmen analysieren ständig Daten, um Probleme zu lösen. Auf Internetplattformen können qualifizierte Talente aufgespürt werden. Zu Beginn des Bewerbungsprozesses kann die Kommunikation mit den Bewerbern über Chatbots erfolgen.

 

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