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Nach der Wahl: ver.di Forderungen an die zukünftige Regierung

Veröffentlicht von ver.di Frauen- und Gleichstellungspolitik

Die Stimmzettel sind längst ausgezählt und die Sondierungsgespräche stehen an. Wer die zukünftige Regierung bilden wird, ist momentan noch offen. Doch das ändert nichts an unseren Forderungen an die zukünftige Regierung!

Die eigenständige Existenzsicherung ist das Ziel! Gute, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und gleichberechtigte Teilhabe-Chancen am Arbeitsmarkt, sind die Basis für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen und Männern. Mit ungeahnter Schnelligkeit und Härte haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie unser Leben und Arbeiten verändert. Dabei sind Frauen in besonderer, vielfältiger Weise betroffen. Sie arbeiten unter erschwerten Bedingungen in systemrelevanten Berufen. Insbesondere Frauen müssen Homeoffice, Kinderbetreuung und/oder Homeschooling unter einen Hut bekommen und kümmern sich häufig um zu pflegende Angehörige und tragen – oftmals allein die Verantwortung für die Haus- und Sorgearbeit. Viele Frauen sind in der Pandemie von enormen Einkommenseinbußen durch Kurzarbeit, unfreiwillige Teilzeitbeschäftigung, Verlust des Minijobs und Arbeitslosigkeit betroffen. Wie unter einem Brennglas wurden die von ver.di seit Jahren bemängelten Rahmenbedingungen zur Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben mehr als deutlich sichtbar!

Die feministische Perspektive gehört in die Debatten um die Bewältigung der Krisenfolgen. Das Handeln der zukünftigen Regierung muss sich daran ausrichten. Die Post-Covid-Phase muss auch dafür genutzt werden, um die strukturellen Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen zu überwinden – keine Rückkehr zum Business as usual!

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