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Verhütungsmethoden, die sich gut mit einem anspruchsvollen Job vereinbaren lassen

Aus der Redaktion

Als Berufstätige haben Sie viel zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Verhütungsmethode zu Ihrem Lebensstil passt und Sie nicht im Alltag einschränkt. Wir stellen Ihnen die besten Verhütungsmethoden für Berufstätige vor.

Die wichtigsten Kriterien für passende Optionen

Für berufstätige Frauen mit anspruchsvollen Tätigkeiten eignen sich Verhütungsmethoden, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Die Methode sollte bequem und einfach anzuwenden sein, damit Sie sich im stressigen Alltag nicht auch noch um die Verhütung kümmern müssen.
  • Sie sollte nicht zu stark in den Hormonhaushalt eingreifen, damit Sie fit und konzentriert bleiben.

Die Pille ist die beliebteste hormonelle Verhütungsmethode

Trotz möglicher Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen ist die Pille heute die beliebteste Verhütungsmethode bei Frauen in Deutschland.

Hormonelle Methoden bieten generell einen hohen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft und sind bei richtiger Anwendung gut verträglich.

Sie sind außerdem einfach anzuwenden und bieten einen sehr hohen Schutz. Allerdings müssen Sie sowohl Kombi-Pillen als auch reine Gestagenpillen täglich einnehmen. Sie sollten auch beachten, dass manche Medikamente (beispielsweise Antibiotika) die Wirkung der Pille abschwächen.

Verhütungsimplantat, Spirale und Verhütungsring

Für Anwenderinnen, die sich nicht jeden Tag um die Verhütung kümmern möchten, könnte ein Verhütungsimplantat (auch Hormonstäbchen oder Hormonimplantat genannt) eine gute Lösung sein. Es wird normalerweise in den Oberarm eingesetzt. Dort wirkt es etwa drei Jahre lang sehr zuverlässig gegen ungewollte Schwangerschaften. Allerdings kann auch ein Verhütungsimplantat zu Nebenwirkungen wie Akne, einer Gewichtszunahme und Stimmungsschwankungen führen.

Ebenfalls mehrere Jahre lang, jedoch ohne Hormone, wirkt die Kupferspirale. Sie wird von einem Arzt in die Gebärmutter eingesetzt und gilt als sehr sicher. Sie kann jedoch Nebenwirkungen wie Menstruationsbeschwerden oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr mit sich bringen.

Der Verhütungsring ist ein flexibler Kunststoffring, der in die Scheide eingeführt wird. Er enthält Östrogen und Gestagen, wirkt drei Wochen lang und muss dann für eine Woche herausgenommen werden. Der Verhütungsring ist sehr sicher und hat normalerweise kaum Nebenwirkungen. Die Anwenderin muss nur darauf achten, ihn richtig einzuführen und herauszunehmen.

Barrieremethoden

Wenn Sie keine Hormone verwenden möchten, können Sie auch zu Barrieremethoden wie dem Kondom oder Diaphragma greifen. Diese Methoden sind nicht so sicher wie hormonelle Verhütungsmethoden, aber sie haben den Vorteil, dass sie sehr flexibel sind und keine Nebenwirkungen verursachen.

Das Kondom ist übrigens die einzige Verhütungsmethode, die auch vor den meisten sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Es ist einfach anzuwenden und kann jederzeit verwendet werden. Allerdings kann es reißen oder abrutschen.

Weniger bekannt ist das Diaphragma, eine trichterförmige Kappe, die in die Scheide eingeführt wird. Es muss vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden und sollte nach dem Geschlechtsverkehr mindestens sechs Stunden liegen bleiben. Das Diaphragma ist sehr sicher, wenn es richtig angewendet wird. Allerdings ist das Einführen nicht ganz einfach.

Welche Verhütungsmethode ist die richtige für Sie?

Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode ist eine individuelle Entscheidung. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten, wie zum Beispiel:

  • Ihr Alter
  • Ihr Gesundheitszustand
  • Ihr Sexualverhalten
  • Ihre persönlichen Vorlieben

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Methode für Sie die richtige ist, sollten Sie sich von Ihrer Frauenärztin beraten lassen.

Zeitsparende Online-Services und Apps

Wenn Sie beruflich sehr stark beansprucht werden, kann die Bestellung von Verhütungsmitteln über einen Online-Service, der auch ärztliche Verschreibungen ermöglicht, Ihnen viel Zeit sparen.

Erst durch einen Beschluss der Bundesärztekammer aus dem Jahr 2018 ist die Fernbehandlung in Deutschland legal, erfreut sich aber schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Viele Telemedizin-Plattformen bieten Online-Rezeptverlängerungsdienste für Verhütungsmittel an. Einige davon, beispielsweise DoktorABC, machen es auch möglich, sich die Verhütungsmittel diskret ins Büro liefern zu lassen. Durch eine neutrale Verpackung und das Fehlen auffälliger Etiketten bleiben solche Lieferungen diskret und erregen nicht die Aufmerksamkeit neugieriger Kollegen.

Somit sparen Sie sich viele Termine in einer Arztpraxis und auch den Weg in die Apotheke, wenn Sie sich die Medikamente an Ihre Wunschadresse zustellen lassen.

An stressigen Tagen hilft es auch, sich von einer App für das Smartphone an das Einnehmen der Pille erinnern zu lassen. Dafür gibt es inzwischen sowohl für Android als auch für iOS mehrere Optionen.

Fazit: Auch Berufstätige können sicher verhüten

Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode ist eine individuelle Entscheidung. Sie können heute unter vielen verschiedenen Methoden wählen, die sich für Berufstätige eignen. Wichtig ist, dass Sie sich gut informieren und die Methode wählen, die am besten zu Ihrem Lebensstil passt.

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