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Equal Pay Day 2016 Kampagne eröffnet

Mit Unterstützung aus den höchsten Reihen hat BPW Germany Anfang November die Equal Pay Day-2016-Kampagne gestartet. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig kam und betonte, wie wichtig diese Kampagne sei und wie leicht es ihr deshalb fiele, hier tatkräftig  zu unterstützen: „Wir brauchen ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit. Frauen müssen darauf vertrauen können, dass sie fair bezahlt werden, auch wenn es nicht möglich ist das Gehalt des Kollegen einzeln zu erfragen“ und ergänzt: „Unternehmen sind zwar jetzt schon dazu verpflichtet Lohndiskriminierung zu beseitigen, es ist aber oft schwierig, Lohndiskriminierung überhaupt konkret zu erkennen und zu beweisen. Deshalb wollen wir mit unserem Gesetz Transparenz bei den Lohnstrukturen als Teil einer modernen Arbeitswelt und eines modernen, nachhaltigen Personalmanagements etablieren.“

Oft wird Frauen vorgehalten, sie sollen doch andere Berufe wählen, die besser bezahlt werden. Fest steht: Erziehung und Pflege sind zukunftsorientierte Berufe und trotzdem vergleichsweise schlecht bezahlt. Es handelt sich bei ihnen um soziale Dienstleistungen, die für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Diese Wertschätzung muss sich nun auch in der Bezahlung der Erzieher und Pfleger niederschlagen. Darauf macht die aktuelle Equal Pay Day Kampagne aufmerksam.

BPW Präsidentin Henrike van Platen betonte in ihrer Begrüßung noch einmal, dass Frauen nicht nur Lob sondern monetäre Wertschätzung erwarten würden.

Das Motto der Kampagne: Was ist meine Arbeit wert?

Das Ziel der Equal Pay Day Kampagne ist es, Chancen der Entgeltgleichheit sowie Lösungsansätze für Wirtschaft und Politik aufzuzeigen. Schwerpunktpartner des Equal Pay Day 2016 sind die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Stadtreinigung Hamburg.

Weitere Forumsveranstaltungen finden in Frankfurt und Düsseldorf statt. Die Informationen dazu finden Sie hier.

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Carolin Schäufele

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