Finanzen

Praktische Einsatzmöglichkeiten für Kryptowährungen

Aus der Redaktion

In den vergangenen Jahren sind Kryptowährungen immer beliebter geworden. Nicht zuletzt die vielen tollen und großartigen Geschichten rund um Bitcoin und Co. haben die Fantasien und Hoffnungen der Anleger beflügelt, sondern auch die vielen Innovationen, die in diesem Bereich erreicht worden sind. Von energieeffizienten Kryptowährungen bis zu nachhaltigen Coins, die in ihrem gesamten Netzwerk weniger Strom verbrauchen als eine einzelne Bitcoin Farm finden wir praktisch alles in der Welt der Kryptowährungen. Doch gibt es noch immer einen Mangel an fehlenden Praxiskonzepten, die sich auch durchsetzen.

Zuletzt hatte ein Anbieter aus dem schönen Österreich große Ambitionen und hoffte sich durchsetzen zu können. Die Idee, Kryptowährungen dafür zu vergeben, dass man die Hände, beim Autofahren, vom Handy lässt und dadurch Unfälle vermeiden kann, war eine tolle Idee. Entwickler Dolphin Technologies konnte damit eine Marktlücke bedienen, allerdings ohne Erfolg. Auf der offiziellen Facebook Seite des Mobilio Token hat sich seit September 2020 nichts mehr getan und die App scheint auch bei den meisten Nutzern keine Aufzeichnungen mehr zu ermöglichen. Das Unternehmen scheint langsam, aber sicher zu sterben. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Nachdem das Unternehmen noch im September 2020 stolz verkündet hat, dass man mit 2 Filialen der Firma Juice Factory zusammen gekommen war und man in 2 Ladenlokalen nun „ausgewählte Artikel“ mit Mobilio Token bezahlen konnte, gab es keinerlei Kooperationen und Möglichkeiten mehr, die Token auszugeben. Damit entwickelte sich das Mobilio Token schnell zum Status eines ScamCoins. Praktisch sollte man seine Wege per App überwachen lassen, die Gegenleistungen jedoch gab es nie. Schlecht für das Unternehmen, schlecht für die Nutzer und noch viel schlechter für die Welt der Kryptowährungen, die damit wieder ein gutes Konzept verloren hat.

Kryptowährungen über Apps handeln

Gerade der Bereich der mobilen Apps ist im Kryptosegment stark gewachsen. Leider nur in wenigen Fällen wirklich sinnvoll. Was natürlich Sinn ergibt, sind Kryptohändler und Tauschbörsen wie bitcoin motion, die auch regelmäßig genutzt werden. Der Handel mit Kryptowährungen ist mittlerweile fast einfacher als das Management des eigenen Girokontos. Aber auch mit dem Handel haben wir natürlich nur eine bedingt praktikable Anwendung, denn eigentlich handelt es sich beim Kryptohandel, soweit die Währungen keine echte Verwendung haben, eher um eine reine Spekulation darauf, dass man irgendwann den virtuellen Wert teurer verkaufen kann. Das Ankaufen von Kryptowährungen hat in den wenigsten Fällen einen höherwertigen Grund. Lediglich wenig Shops im Internet akzeptieren Kryptowährungen als Bezahlungen und diejenigen, die es getan haben, haben vielfach die Unterstützung bereits wieder eingestellt.

Ein Segment, auf dem Kryptowährungen vielleicht noch Sinn ergeben können, wären Videospiele. Hier ist vor allem die Fachpresse immer wieder interessiert ich Konzepte auszudenken, bei denen vor allem Games immer wieder in den Vordergrund, als Nutzungsmöglichkeit, rücken können. Auch Gamer selbst sind in der Regel offen für diese Konzepte. Nicht zuletzt, weil diese Gruppe sowieso aus technikaffinen Menschen besteht, die mit Virtualität kein Problem haben.

Mittlerweile ist es in vielen Videospielen, mehr oder minder, normal echtes Geld zu investieren. Hierbei ist es nur oft für Spieler ärgerlich, dass praktisch immer Geld im Spiel liegen bleibt, das man nicht nutzen kann. Meist wird das durch Paketkäufe einer Echtgeldwährung erzielt. Als Beispiel kann, man hier den Kauf einer Echtgeldwährung anbringen, bei der 980 Einheiten der Währung, größtenteils als Goldmünzen, Diamanten oder besondere Erze bezeichnet, €16,99,- (Preisinfo: MeinMMO). Diese Währung kann dann im Spiel gegen Bonuscharaktere, Waffen, Spielzeit, Gegenstände oder Zufallstruhen eingetauscht werden. Der Preis beträgt 160 Einheiten dieser Währung, wodurch immer ein gewisser Prozentsatz, in diesem Beispiel 12,75 % der gekauften Währung verbleibt. Als Spieler bleibt einem nun nur die Möglichkeit entweder ganz auf das Geld zu verzichten oder es beim nächsten Kauf zu nutzen, bei dem dann aber auch garantiert wieder ein Rest überbleiben wird.

Echtgeldkäufe über Kryptoportfolio

Würden die Anbieter solcher Spiele und Konzepte sich hier auf eine generelle Nutzung einer Kryptowährung oder eines Kryptoportfolios einigen, könnte man so viele Echtgeldkäufe einfacher, komfortabler und vor allem schneller erledigen. Im aktuellen Beispiel beziehen wir uns auf das Spiel Genshin Impact, ein Spiel bei dem Spieler kostenfrei spielen können, sich aber durch die Echtgeldkäufe neue Inhalte kaufen können. Das Konzept geht auf, hat aber Probleme. Das Spiel, ein ehemaliges Handygame, ist mittlerweile auf PC, Handy und Playstation Konsolen spielbar. Spieler, die auf einer Konsole gestartet haben, können aber zum Beispiel keine Käufe auf dem Handy oder am PC tätigen, weil es keine gemeinsamen Plattformen gibt. Der Spielstand hingegen ist flexibel. Wer zu Hause an der Konsole spielt, kann in der Bahn am Handy weiterspielen, um am Zielort den PC zu nutzen. Ein Kauf ist allerdings nur auf einer der drei Plattformen möglich, wodurch dem Anbieter Geld entgeht.

Die Nutzung einer gemeinsamen Finanzierungsplattform, die Echtgeldbestände aus Spielen zusammenfasst und universell nutzbar macht, wäre ein Geschäftsfeld, auf das sich bisher noch niemand wirklich getraut hat. Die Praxis zeigt jedoch den Bedarf und die Möglichkeiten für ein

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