Unternehmerinnenwissen

Abgesichert in jeder Lebenslage – Auf die richtige Vorsorge kommt es an

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Die bekannte Redewendung hat einen wahren Kern, denn wer sich rechtzeitig Gedanken macht, ist in jeder Lebensphase abgesichert.

Nehmen wir beispielsweise die Berufseinsteiger. Worum sich wohl die wenigstens Arbeitnehmer*innen zu Beginn ihres Berufslebens kümmern ist die Frage: Was passiert, wenn ich nicht mehr arbeiten kann? Arbeitnehmer*innen und Selbständige sollten sich allerdings so früh wie möglich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern, denn im Schnitt wird fast jeder vierte Deutsche vor Renteneintritt berufsunfähig. Die häufigste Ursache sind nicht etwa Arbeitsunfälle, sondern psychische Erkrankungen. Natürlich hat man auch unabhängig von einer Berufsunfähigkeitsversicherung Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Im Schnitt liegt diese aber nur bei 795 Euro im Monat. Davon lässt sich kaum leben. Eine Versicherung würde diesen Betrag allerdings aufstocken.

Bei rechtlichen Auseinandersetzungen hilft die Rechtsschutzversicherung

Im Beruf kann es nicht nur zu einer Berufsunfähigkeit kommen, sondern auch zu Ärger mit dem Arbeitgeber. Wer beispielsweise eine Kündigung erhält und eine Kündigungsschutzklage anstrebt, muss die Anwaltskosten erst einmal aus eigener Tasche zahlen. Es sei denn, es wurde eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Je nachdem, was benötigt wird, können damit die Bereiche Beruf, Privat, Verkehr und Miete bzw. Vermietung abgedeckt werden.

Zu beachten gilt allerdings, dass die Versicherung erst zwei bis drei Monate nach Abschluss in Anspruch genommen werden kann und nicht zahlt, wenn bei Abschluss schon die gerichtliche Auseinandersetzung abzusehen war. Es lohnt sich deswegen schon rechtzeitig über eine Rechtsschutzversicherung nachzudenken, denn diese übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten, Gebühren für Sachverständige und Zeugen sowie bei einem Prozess im Ausland sogar die Reisekosten. Kein Wunder also, dass die Rechtsschutzversicherung zu den beliebtesten Zusatzversicherungen in Deutschland zählt.

Versichert bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

Worum sich Berufstätige dagegen eher weniger kümmern, ist die gesetzliche Unfallversicherung. Sie gehört zu den fünf Sozialversicherungen in Deutschland und zu ihren Trägern zählen sowohl die Berufsgenossenschaften als auch die Unfallkassen. Als Arbeitnehmer ist man über seinen Arbeitgeber automatisch versichert. Auch Schüler, Studierende und einige ehrenamtliche profitieren vom kostenlosen gesetzlichen Unfallschutz. Selbstständige müssen sich allerdings selbst um eine Unfallversicherung kümmern und Beiträge zahlen, sofern sie sich versichern möchten. Versichert sich ein Unternehmer freiwillig, sind auch Mitarbeiter*innen automatisch mitversichert. Neue Unternehmen, die gerade ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, haben eine Woche Zeit, um die Aufnahme in der zuständigen Berufsgenossenschaft anzumelden.

Die Unfallversicherung greift bei einem Arbeits- und Wegeunfall, bei Berufskrankheiten erhalten die Betroffenen Rehabilitationsmaßnahmen gezahlt sowie finanzielle Leistungen wie Verletzten-, Übergangs- und Pflegegeld oder eine Rente. Im extremen Fall, dass der Versicherte bei einem Arbeitsunfall oder an einer Berufskrankheit stirbt, werden die Hinterbliebenen durch eine Witwen- bzw. Witwer- und Waisenrenten abgesichert. Freiberufler profitieren darüber hinaus noch bei Verdienstausfallzeiten oder einem eingeschränkten Verdienst aufgrund eines Arbeitsunfalls.

Diese und viele mehr Versicherungen sind ein guter und wichtiger Baustein für eine rundum gelungene Vorsorge. Doch dabei den Überblick zu behalten oder zu wissen, welche Versicherung die richtige ist, ist alles andere als einfach. Die Vorsorge-Plattform Afilio ermöglicht eine individuelle Online-Beratung zu allen Bereichen der Themen Versicherung und Vorsorge. Die Plattform versteht sich dabei als Lebensbegleiter, Familienplattform und erster Ansprechpartner.

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