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FPI goes New York: Weltfrauengipfel Equal Pay Global Forum

Wie leben Frauen und Mädchen auf dem Land? Welchen Zugang haben sie abseits der Ballungsgebiete zu Bildung, Information und Medien? Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Gleichstellung und wie lässt sich wirtschaftliche Unabhängigkeit sicherstellen? All dies steht im Mittelpunkt der Frauenrechtskommission in New York, wo vom 12. bis zum 23. März 2018 die „62th Session of the Commission on the Status of Women“, kurz CSW62, im UN Headquarter tagt.

Weltfrauengipfel: Globaler Austausch

Erwartet werden etwa 8.000 Gäste aus aller Welt: Der Weltfrauengipfel, der seit 1946 stattfindet, ist das weltweit wichtigste Treffen rund um Gleichstellung und Chancengleichheit. Diskutiert werden Jahr für Jahr andere Schwerpunktthemen wie der Zugang von Frauen und Mädchen zu Bildung (2010), die Prävention und Vermeidung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen (2013) oder – wie im letzten Jahr – Lohngerechtigkeit und die wirtschaftliche Gleichstellung in einer sich wandelnden Arbeitswelt.

Im Mittelpunkt der internationalen Zusammenkunft von Regierungen und Zivilgesellschaft stehen in diesem Jahr die Themen „Frauen in ländlichen Gebieten“ und „Frauen in den Medien“. Zwei Wochen lang wird überall in New York auf Konferenzen und Side Events debattiert und gemeinsam nach Lösungen für die Zukunft gesucht.

Gleichstellung und Lohngerechtigkeit in der Praxis

Auch das Fair Pay Innovation Lab lädt zu einem Side Event ein, Co-Gastgeberin ist die International Labour Organization (ILO): Das Equal Pay Global Forum schließt an das Schwerpunktthema der Frauenrechtskommission im letzten Jahr an. Denn natürlich geht es in Sachen Gleichstellung immer wieder auch ums Geld, vor allem um gleiches Geld für gleiche Arbeit. Das Thema Lohngerechtigkeit steht auf der internationalen Agenda weit oben: Die ILO hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit den UN Women und der OECD die Equal Pay International Coalition, kurz EPIC initiiert, die den internationalen Best-Practice-Austausch in Sachen Lohngerechtigkeit fördert. Der Zusammenschluss der drei großen Organisationen ist ein wichtiges Signal, wie ernst die Weltgemeinschaft das internationale Ziel nimmt: Equal Pay bis 2030.

Zu Gast ist das Equal Pay Global Forum bei SAP America, wo SAP-Diversity-Chefin Anka Wittenberg gemeinsam mit der ILO-Gender-Expertin Shauna Olney, der Parlamentarischen Staatssekretärin Elke Ferner aus Berlin und vielen anderen Gästen diskutieren wird, wie die internationalen Einkommensunterschiede endlich aus der Welt geschafft werden können – und zwar überall.

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