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Gute Karrierechancen für Frauen an der Uni Kassel

Veröffentlicht von der Universität Kassel

Die Universität Kassel liegt im bundesweiten Vergleich in Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern weit vorne. Das geht aus dem CEWS-Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2021 hervor.

Das bundesweite „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2021“ macht die Entwicklungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mithilfe quantitativer Indikatoren vergleichbar und sichtbar. Gemessen werden die Anteile von Frauen in verschiedenen Qualifizierungsstufen der Hochschulen: von Studierenden bis zur Professur. Das Ranking weist in der Bewertung keine einzelnen Rangplätze aus, sondern bildet drei Ranggruppen: Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe. Die Universität Kassel befindet sich dreimal in der Spitzengruppe und viermal in der Mittelgruppe. Nur drei Universitäten waren im Ranking besser. Besonders gut schneidet die Uni Kassel beim Frauenanteil in den gehobenen Positionen der akademischen Laufbahn ab.

Gleichstellung in Profil und Leitbild der Universität Kassel

„Zu dieser positiven Entwicklung tragen viele Faktoren bei, allen voran die erfolgreiche Teilnahme am Professorinnen-Programm, gezielte Berufungspolitik und eine gleichstellungsorientierte Nachwuchsförderung“, erläutert Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Sylke Ernst. „Das Ranking ist ein schöner Zwischenbefund“, freute sich Prof. Dr. Sonja Buckel, seit 1. Oktober 2021 Vizepräsidentin der Universität. „Aber es gibt immer noch Bereiche, in denen Frauen nicht genügend repräsentiert oder selbstverständlicher Teil des Kollegiums sind. Deshalb werden wir weiterhin den Aspekt Diversität bei der Steuerung und Qualitätssicherung in unserer Hochschule berücksichtigen – von Studieninteressierten über die gesamte Laufbahn hinweg.“

Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) als Teil des GESIS – Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften erstellt das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten alle zwei Jahre. Das Ranking hat sich als ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung für Gleichstellung an Universitäten und Hochschulen etabliert. Das vorliegende Ranking betrachtet dabei nicht nur den Status Quo, sondern für die Bereiche wissenschaftliches Personal und Professuren auch zusätzlich die Veränderungen im Zeitverlauf. Das diesjährige Ranking beruht auf Angaben für das Jahr 2019. Eingeflossen sind im aktuellen Ranking die Daten von 293 Hochschulen, das Gesamtranking gibt Auskunft über 66 Universitäten, 139 Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und 43 Künstlerische Hochschulen. Aufgrund der gegenwärtigen Datenlage – die Daten entstammen durchgängig der Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes – liegt dem Ranking ein binäres Geschlechtermodell zugrunde.

Weitere Informationen:

Folgende Ranggruppen erreichte die Universität Kassel:

Universität Kassel in der Spitzengruppe

  • wissenschaftliche Qualifikation nach der Promotion:
    gibt den Frauenanteil an den Habilitationen und den Juniorprofessuren im Verhältnis zum Frauenanteil an den Promotionen an
  • Professuren:
    gibt den Frauenanteil an den Professuren (ohne Juniorprofessuren) im Verhältnis zum Frauenanteil an den Promotionen an
  • Entwicklung des Frauenanteils am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur von 2012 bis 2017 (nur Universitäten)

Universität Kassel in der Mittelgruppe

  • Studierende:
    gibt den Studentinnenanteil der jeweiligen Hochschule in den Fächern an, in denen Studentinnenanteil bundesweit unterrepräsentiert sind (im Verhältnis zum bundesweiten Studentinnenanteil). Berechnet wird der Durchschnittswert für alle diese Fächer der Hochschule.
  • Promotionen:
    gibt den Frauenanteil an den Promotionen im Verhältnis zum Studentinnenanteil an
  • Hauptberufliches wissenschaftliches und künstlerisches Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur:
    gibt den Frauenanteil an den Personalgruppen „Dozenten und Assistenten“, „wissenschaftliche Mitarbeiter“ und „Lehrkräfte für besondere Aufgaben“sowie den Juniorprofessuren im Verhältnis zum Studentinnenanteil an
  • Frauenanteil an den Professuren 2014 und 2019 (Universitäten):
    gibt die Differenz zwischen dem Frauenanteil 2014 und dem Frauenanteil 2019 an, also Veränderungen im Verlauf von fünf Jahren
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