Gründerinnen im Porträt

Princess Stardust: CBD-Lifestyle-Produkte

Princess Stardust ist eine Wellbeing-Marke, die sich auf magische pflanzliche Inhaltsstoffe wie Premium CBD spezialisiert hat. Sie ist hier, um uns mit guten Gefühlen durch den Alltag zu shutteln. Sie weiß, wie man astronomischen Stress, miese Tage und schlaflose Nächte in Antimaterie verwandelt.

Was ist die Besonderheit Ihres Start-ups?

Definitiv die Darreichungsform des Inhaltsstoffs CBD. CBD wird in der Regel als Öl in Pippettenflaschen angeboten. Bei Princess Stardust gibt es CBD Soft Gums zum Lutschen zur Entspannung, zum besseren Schlafen oder für mehr Energie in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen, sowie Kosmetikprodukte zur äußeren Anwendung für die Haut. Princess Stardust geht es um ganzheitliches Wohlbefinden auf möglichst einfachste Art und vor allem auch unkompliziert von Unterwegs. Wohlbefinden – Ein Zustand, der in aktuellen Zeiten gar nicht mal so leicht zu erreichen ist. Wir Menschen sind aktuell wohl gestresster, schlafloser und verunsicherter als je zuvor.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?

Das CBD-Business in Deutschland gleicht aktuell noch etwas dem wilden Westen. Es ist relativ unreguliert und das kann für viel Herausforderungen sorgen. Ebenso ist die Marke Princess Stardust gänzlich anders, als alles, was es sonst aktuell auf dem Deutschen Markt dazu gibt. Ich selbst liebe CBD, habe aber nie etwas gefunden, das zu meinem Lifestyle gepasst hat, auch was die Darreichungsform angeht. Die Produktentwicklung mit dem Anspruch „made in Germany“ und den höchsten Zertifizierungen, Wirksamkeit und gutem Geschmack war eine echte Herausforderung. Ein solches Produkt auf dem deutschen Markt zu launchen ist auf Grund der vielen Hürden schon ein großer Erfolg für mich.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Ich habe einen kreativen Werdegang, bin aber zugleich auch ein sehr strategischer Mensch. Diese beiden Komponenten ergänzen sich perfekt und ich habe viele Jahre im Bereich der strategischen Kreativ- und Kommunikationsberatung für Marken gearbeitet. Erst in verschiedenen Agenturen, dann irgendwann selbstständig als Beraterin in diesem Bereich für Lifestylebrands oder solche, die es werden wollten und mit ihrer Marke und Produkten eine solche Zielgruppe ansprechen möchten.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Ich bin stets so voll mit Ideen und Visionen, dass ein eigenes Unternehmen der logische nächste Schritt war, nachdem ich mich als Beraterin selbstständig gemacht hatte. Mir war schon immer klar, dass ich das eines Tages möchte, weil ich mich nur so vollkommen selbst entfalten kann.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?

An dem Ausdruck „it takes a village“ ist sehr viel dran. Man selbst kommt alleine vielleicht bis zur nächsten Kreuzung und zurück. Wenn man aber große Ziele hat, dann braucht es die richtigen Unterstützer und Booster, die den Weg mit einem gehen. Zum einen ist da mein Mitgründer Sebastian Brack, bekannt durch die Gründung von Marken wie Thomas Henry Tonic oder Belsazar. Unsere Wege kreuzten sich vor ca. vier Jahren, als ich freiberuflich als Beraterin arbeitete, seit dem arbeiten wir kontinuierlich an verschiedenen Projekten gemeinsam. Sebastian schätze ich vor allem dafür, dass er immer nur die Lösung sieht, aber sich nie lange mit Problemen aufhält. Ein sehr wichtiges Mindset, vor allem wenn der Alltag in einem Startup davon geprägt ist, eine Herausforderung nach der anderen zu managen.

Dann ist da noch unser Investor Lars Müller von der SynBiotic SE. Sebastian und mir war von Anfang an klar, dass wir ab einem gewissen Punkt Fremdkapital aufnehmen müssen. Jedes Wachstum erfordert irgendwann entsprechendes Kapital. Wir hatten einige Gespräche, sowie mit sehr bekannten Investoren, als auch Family and Friends und auch gute Angebote auf dem Tisch. Das Bauchgefühl hat aber irgendwie nie gestimmt. Letzendlich war Lars von Anfang an ganz oben auf der Watchlist, schon bevor wir mit ihm das erste Gespräch hatten. Und um ehrlich zu sein im ersten Schritt einfach, weil er einen sehr symphatischen Eindruck gemacht hat und die Dinge irgendwie „anders“ anzugehen schien, als andere und natürlich auch extrem viel wertvolle Erfahrung im Bereich CBD hat. Heißt, ich habe jedes Interview, jeden Podcast und jedes Instagram Foto von und mit ihm ganz genau studiert und irgendwie das Gefühl, dass das Mindset stimmt. Bis dann aus einem Clubhouse Talk und Instagram Direct Message ein persönliches Treffen wurde. Ein eher ungewöhnlicher Weg, um einen Investor zu finden, liegt mir aber mehr als im Vorzimmer einer Sekretärin zu warten. Ebenso ist auch Katharina Kurz von BRLO Beer Teil unserer Princess Stardust Army als Businessangel. Katharina hat ein sehr gutes und wertvolles Netzwerk, sowie viel Erfahrung als Unternehmerin und begleitet den Weg mit wertvollem Input und KnowHow.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Die größte Herausforderung ist nicht mit einer Aufgabe zu bennenen, es ist eher die Vielzahl an Dingen, die gehandelt werden müssen. Man ist am Anfang Developerin, Logistikerin, Produktentwicklerin, verantwortlich für die gesamte Kommunikation, Kreaitivdirektorin, Buchhalterin, Finanzministerin und vieles mehr. Also braucht es viel Energie und sehr viel Struktur, um da den Überblick zu behalten.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam?

Kommunikation für CBD-Produkte zu machen ist sehr schwer in Deutschland, da nahezu keine Art von Performance-Marketing erlaubt ist. Wir setzen sehr stark auf PR und die Zusammenarbeit mit den richtigen Multiplikatoren für Princess Stardust, arbeiten viel mit unserem Netzwerk, machen OOH Kampagnen, Events und arbeiten mit großen, bekannten Marken zusammen, sowie für den Vertrieb als auch für Kolaborationen.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?

Bis zum Investment der SynBiotic SE war alles selbst finanziert.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?

Ich möchte, dass Princess Stardust Europas größte und effektiveste Wellbeing-Lifestyle Brand basierend auf pflanzlichen Inhaltsstoffen wird, die die großen Probleme wie Entspannung, Regeneration, Schlaf und Wohlbefinden angeht, aber auf eine Art, dass Konsumenten sich bei der Auseinandersetzung damit nicht immer „krank“ fühlen, oder so, als hätten sie ein Problem, oder eine Schwäche. Daher ist der Slogan der Marke auch „Choose your Superpower“. Sich etwas Gutes tun, soll super einfach und effektiv sein und dabei auch Spaß machen.

Ihr Tipp: Was würden Sie anderen Gründerinnen empfehlen?

Mut tut gut!

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

Hier geht es direkt zur Homepage von Princess Stardust.

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